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Entenküken sorgen für Gleissperrung im Bahnverkehr zwischen Lüdenscheid und Köln

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Von: Benjamin Stroka

Sieben Entenküken in einem Karton.
Die Entenküken wurden von der Polizei unbeschadet geborgen. © Bundespolizei

Auf der Bahnstrecke zwischen Lüdenscheid und Köln wurde am Donnerstagmorgen eine Entenmutter von einem Zug erfasst. Die Bundespolizei sperrte sogar die Gleise.

Engelskirchen – Dramatischer Einsatz für die Bundespolizei aus Köln. Am Donnerstagmorgen (29. April) gegen 10 Uhr erhielt die Leitstelle die Meldung, dass es auf der Zugstrecke zwischen Lüdenscheid und Köln zu einem Entenunfall gekommen ist, bei dem eine Entenmutter von einem Zug erfasst wurde. Sieben verwaiste Entenküken seien daraufhin „hilflos umhergeirrt“, teilte die Bundespolizei inzwischen mit.

Engelskirchen: Bundespolizei sperrte Gleise für Rettung der Entenküken

Die Beamten waren schon kurz darauf vor Ort und veranlassten zur Rettung der Küken sogar eine Gleissperrung. „Anschließend konnte der Zugverkehr fortgesetzt werden. Die sieben Küken mussten nun artgerecht untergebracht werden, was zunächst gar nicht so einfach war“, so ein Sprecher der Bundespolizei. Dann konnten die Beamten die Küken allerdings wohlbehalten an den dafür zuständigen Jagdausübungsberechtigten übergeben.

Kurios: Schon am Dienstag mussten ebenfalls sieben Entenküken gerettet werden. In Neuss waren die flauschigen Entenbabys in einen Gully gefallen und konnten erst durch die Feuerwehr wieder befreit werden. (bs/ots)

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