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Erdrutsch in Erftstadt: Hier bekommen Betroffene Hilfe

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Von: Johanna Werning

Ein Auto und weitere Trümmerteile sind von den Wassermassen zusammengedrückt worden.
Die Lage in Erftstadt ist weiterhin dramatisch © Christoph Reichwein/Imago

In Erftstadt ist die Lage noch immer angespannt. Viele Häuser sind zerstört worden. Für die Betroffenen gibt es verschiedene Hilfsangebote.

Erftstadt – Die Lage im Rhein-Erft-Kreis ist weiterhin dramatisch. Infolge des Starkregens kam es zu Hochwasser und mehreren Erdrutschen in Erftstadt. Unzählige Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Seit mehreren Tagen befinden sie sich in Notunterkünften und sind auf Hilfe angewiesen.

Erdrutsch in Erftstadt: Hier bekommen Betroffene Hilfe

Neben Trinkwasser, Lebensmitteln und Schlafplätzen setzt die Stadt Erftstadt auch auf unbürokratische Soforthilfen im Rahmen von Geldmitteln. „Diese Hilfe ist dafür gedacht, dass Betroffene die Möglichkeit haben, sich selbst mit Dingen des täglichen Bedarfs und Nahrungsmitteln zu versorgen“, so die Stadt weiter.

Betroffene, die im Ortsteil Blessem gemeldet sind, können die Soforthilfe für die Überbrückung weiterhin in Anspruch nehmen. Dafür müssen sich die Betroffenen beim Rathaus, Holzdamm 10, melden. Ansprechpartner ist das Amt für Soziales im ersten Obergeschoss.

Über mögliche weitere Hilfen in Anspruch zu nehmen, hat die Stadt Erftstadt weitere Rufnummern und Angebote eingerichtet:

Erdrutsch in Erftstadt: Hier bekommen Betroffene Hilfe – Kontakte im Überblick

Erdrutsch in Erftstadt: Weitere Hilfsangebote

Weitere Hilfsangebote im Rhein-Erft-Kreis sollen folgen. „Wir haben in den vergangenen Tagen Gespräche sowohl mit dem Bundespräsidenten als auch mit dem Ministerpräsidenten von NRW geführt und dringend um finanzielle Hilfen für den Wiederaufbau der Infrastruktur und für die betroffenen Bürger:innen ersucht“, so die Stadt weiter.

Aktuell werden die Hilfen zusammengestellt. Wie die Hilfen konkret aussehen und ab wann die Hilfen verteilt werden können, steht noch nicht fest. Die Stadt Erftstadt will jedoch „sofort darüber informieren“, wenn die Hilfen feststehen.

Privatpersonen, die ebenfalls helfen wollen, können dies am besten in Form von Geldspenden machen, so Pressesprecher Dr. Dieter Schütz vom Deutschen Roten Kreuz. So könne vor Ort das gekauft und organisiert werden, was benötigt werde. Neben dem Deutschen Roten Kreuz haben auch viele weitere Organisationen und Verbände bereits Spendenkonten eingerichtet. (jw)

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