1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Nach Hochwasser und Erdrutsch: Erftstadt will Einwohner in Blessem informieren

Erstellt: Aktualisiert:

Autos liegen in einem unterspülten Bereich.
In Erftstadt-Blessem sorgte Mitte Juli ein durch das Unwetter ausgelöster Erdrutsch für riesige Schäden. © Jonas Güttler/dpa

Wie ist die Situation nach dem schweren Hochwasser im besonders betroffenen Erftstadt-Blessem? Am Donnerstagabend sollen die Einwohner informiert werden.

Erftstadt – Die Stadt Erftstadt will am Donnerstagabend die vom Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger über die Situation an der Abbruchkante im Ortsteil Blessem informieren. Es gebe viele Fragen und Sorgen, die die Stadt gerne mit den Menschen klären wolle, schrieb Bürgermeisterin Carolin Weitzel (CDU) in der Einladung. Auch Vertreter des Geoinformationsdienstes, der Feuerwehr und des Kreises sollen demnach an der Veranstaltung um 18 Uhr im Stadtteil Lechenich teilnehmen.

Hochwasser in Erftstadt-Blessem: Um Abbruchkante immer noch Sperrgebiet

Rund zwei Wochen nach der Flutkatastrophe stabilisiert sich die Situation auch in dem schwer betroffenen Ortsteil Blessem. Ein Erdrutsch hatte dort einige Gebäude mitgerissen, noch immer ist im Radius von 100 Metern um die Kante ein Sperrgebiet. Einige Betroffene konnten in den vergangenen Tagen kurz in ihre Wohnungen. Direkt an der Abrisskante ist das aber noch zu gefährlich.

Nach Angaben des Rhein-Erft-Kreises erwartet der Geologische Dienst NRW keine weiteren Bewegungen in der Kiesgrube oder der Abbruchkante. Die Kante müsse aber weiter gesichert werden. Währenddessen wird an der Erft ein neuer Deich aufgebaut. Er sei bereits etwa 1,5 Meter hoch und 20 Meter breit, sagte eine Sprecherin des Kreises. (dpa/lnw)

Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant