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Geldautomat in Erftstadt gesprengt: Polizei gibt Entwarnung – „keine Gefahr mehr“

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Von: Johanna Werning

Erheblich beschädigt wurde das Gebäude einer Sparkassen-Filiale im Mönchengladbacher Stadtteil Hardt bei einer Geldautomatensprenung.
In Erftstadt wurde ein Geldautomat gesprengt (Symbolbild) © Sascha Rixkens/dpa

In Erftstadt wurde ein Geldautomat gesprengt. Der Explosionskörper wurde aus der Sparkasse entfernt. Die Polizei gibt Entwarnung.

Update vom 25. Dezember, 09:35 Uhr: Entwarnung: Der noch nicht gezündete Explosionskörper wurde noch an Heiligabend (24. Dezember) vom Einsatzort entfernt und an einem sicheren Ort kontrolliert gesprengt, so die Polizei Rhein-Erft-Kreis. Sachverständige und Fachleute des THW haben in Erftstadt-Liblar bis in die Nachmittagsstunden gearbeitet und gaben gegen 16:30 Uhr Entwarnung. „Nach Aussage aller Sachverständiger besteht jetzt keine Gefahr mehr und die Statik des Gebäudes ist stabil“, erklärt die Polizei.

Kriminalbeamte sicherten noch am Freitagnachmittag die Spuren am Tatort. Die Fahndung nach den drei geflüchteten Männern dauert weiter an, so die Polizei. Ein Sicherheitsunternehmen habe nun die „Sicherung der beschädigten Räumlichkeiten“ übernommen. Das Kriminalkommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Erftstadt: Unbekannte sprengen Geldautomaten – weiterer Sprengsatz noch in Sparkasse?

Update vom 24. Dezember, 15:45 Uhr: Nachdem in der Nacht ein Geldautomat in einer Sparkasse in Erftstadt gesprengt worden ist, laufen Einsatz und Fahndung auch weiterhin. Das bestätigt die Kreispolizei auf Nachfrage von 24RHEIN. Neue Details können laut Polizei noch nicht genannt werden. Somit ist auch weiterhin unklar, ob es sich bei dem möglichen Gefahren-Gegenstand tatsächlich um einen weiteren Sprengsatz handelt.

Erftstadt: Unbekannte sprengen Geldautomaten – weiterer Sprengsatz noch in der Bank?

Erstmeldung vom 24. Dezember: Erftstadt-Liblar – Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag in Erftstadt versucht, den Geldautomaten einer Bankfiliale zu sprengen. Durch zwei Explosionen gegen 2:30 Uhr sei ein massiver Sachschaden an der Hausfassade und im Innenbereich der Filiale entstanden, teilte die Polizei im Rhein-Erft-Kreis mit.

Mehrere Zeugen meldeten die Explosionen an dem Gebäude an der Anschrift ‚Holzdamm‘. Derzeit fahndet man nach drei Männern, die nach den beiden Detonationen in einem dunklen Auto geflüchtet sein sollen. Ob sie Geld erbeuteten, war zunächst unklar. Auch das Landeskriminalamt ist vor Ort. Im Innenraum der Filiale wurde ein möglicher Gefahren-Gegenstand gefunden. Ob es sich um einen weiteren Sprengsatz handelt, ist noch unklar.

Erftstadt: Unbekannte sprengen Geldautomaten – massive Schäden am Haus

Laut Zeugen handelt es beim Fluchtfahrzeug vermutlich um einen Audi oder BMW. Das dunkle Auto fuhr in Richtung Krankenhaus vom Tatort weg. Die hinzugerufenen Polizisten mussten am Einsatzort zunächst Schaulustige aus dem Gefahrenbereich verweisen. „Die Beamten sicherten das Objekt und begannen umgehend mit der Spurensicherung. Weitere Polizisten führten zeitgleich eine koordinierte Fahndung durch“, heißt es am Freitagvormittag.

Erftstadt: Unbekannte sprengen Geldautomaten – weiterer Sprengsatz noch in der Bank?

Die Schäden am Gebäude sind so enorm, dass die Polizei einen Statiker beauftragte, um eine Einsturzgefahr auszuschließen. Nach Einschätzung des Sachverständigen besteht jedoch keine Gefahr. Einsatzkräfte erkannten im Vorraum einen Gegenstand, von dem Gefahr ausgehen könnte. Weitere Angaben, um was für eine Gefahr es sich handelt, macht die Polizei nicht. Zur Klärung, ob es sich dabei um einen weiteren Sprengsatz handelt, hat die Polizei Spezialisten des Landeskriminalamts angefordert. Die Begutachtung wird zeitnah erfolgen. (jw mit ots und dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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