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Erftstadt: RWE stellt Flutopfern Wohnungen im Braunkohlegebiet zur Verfügung

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Werbung des Energieunternehmens RWE an einem Sportplatz in der Nähe des Tagebau Garzweiler bei Elsdorf
Der Energiekonzern RWE stellt Flutopfern Häuser in der Nähe des Tagebaus Garzweiler bereit. © Manngold/Imago

Etliche Menschen haben durch die Unwetterkatastrophe in NRW ihr Haus oder ihre Wohnung verloren – diese Menschen will der Energiekonzern RWE nun unterstützen.

Essen/Erftstadt – Der Energiekonzern RWE bietet Menschen, die durch die Unwetterkatastrophe ihre Wohnungen verloren haben, Unterkunft in leeren Häusern im Braunkohlegebiet an. Konkret gehe es um Häuser, die RWE im Zuge der Umsiedlungen für die Tagebaue angekauft habe und die jetzt leer stünden, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Einige Häuser könnten sofort wieder bezogen werden, andere müssten erst wieder mit Strom und Wasser versorgt werden. RWE suche aber auch nach anderen Unterbringungsmöglichkeiten. Die Stadt Erftstadt hatte die Bürger auf Facebook über das Angebot von RWE informiert.

Stadt Erftstadt informiert über RWE-Angebot auf Facebook-Seite – Interessierte können sich melden

„Ab sofort bietet RWE Power in den Umsiedlungsgebieten des Tagebau Garzweiler Wohnraum für Menschen an, die durch die Flutkatastrophe ihre Wohnungen oder Häuser verloren haben. Betroffene können sich direkt unter der E-Mail-Adresse wohnungswirtschaft@rwe.com melden“, erklärt die Stadt Erftstadt auf ihrer Facebook-Seite. Die 50.000-Einwohner-Stadt im Rhein-Erft-Kreis war besonders heftig von den Unwettern getroffen worden. Immerhin dürfen viele Bewohner in Erftstadt-Blessem am Donnerstag wieder kurzzeitig in ihre Häuser zurückkehren.

Damit die Braunkohlebagger vorrücken könne, müssen die Ortschaften an den Tagebauen nach und nach weichen. Die Bewohner werden dazu umgesiedelt, oft gemeinsam in ein neuerrichtetes Wohngebiet. Die Umsiedlung trifft aber auch auf heftige Kritik in der Region. (mo mit dpa)

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