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Krankschreibung per Telefon möglich – so funktioniert es

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Coronavirus - Telefonische Krankschreibung
Wegen der angespannten Corona-Lage wurde die Regelung verlängert. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bis zum 31. Dezember sind telefonische Krankschreibungen bei Erkältungen möglich. Die Frist wurde verlängert. Eine andere Regel läuft nun aber aus.

Köln – Der Sommer ist vorbei und die Temperaturen sinken. Damit steigt auch die Zahl der Erkältungen in ganz Deutschland und Nordrhein-Westfalen wieder deutlich an und Arbeitnehmer fallen aus. Im Zuge der Corona-Pandemie durfte die notwendige Krankschreibung seit geraumer Zeit auch telefonisch ohne Besuch einer Arztpraxis erfolgen – und das wird auch erstmal so bleiben.

Da die Lage weiter angespannt ist, wurde die Sonderregelung für leichte Erkältungsbeschwerde nun nochmal drei Monate bis 31. Dezember verlängert, das hat der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken am Donnerstag beschlossen. Tatsächlich ist die Zahl der Erkältungen in NRW zuletzt wieder angestiegen – auch wegen Corona.

So funktioniert die Krankschreibung per Telefon

Telefonische Krankschreibungen sind bis zu sieben Tage möglich und können ebenfalls telefonisch für weitere sieben Kalendertage verlängert werden. Ärztinnen und Ärzte müssen sich dafür durch „eingehende telefonische Befragung“ persönlich vom gesundheitlichen Zustand überzeugen.

Krankschreibung per Telefon soll Corona-Infektionsrisiko minimieren – andere Klinik-Regel läuft aus

Dies Krankschreibung per Telefon soll wegen der leichter übertragbaren Delta-Virusvariante und langsam voranschreitender Impfungen weiterhin helfen, Kontakte zu vermeiden und Infektionsrisiken zu minimieren, erklärte der Bundeschausschuss die Maßnahme

In den Krankenhäusern soll eine Corona-Sonderregelung auslaufen. Ab 1. Oktober sollen ausgesetzte Vorgaben zu einer Mindestbesetzung mit Pflegefachkräften in bestimmten Stationen wieder greifen. Diese Mindestausstattung solle gerade in kritischen Bereichen wie der Versorgung Frühgeborener und von Kindern nach einer Herzoperation oder einer Krebsbehandlung wieder gewährleistet sein. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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