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Erkrath/Kreis Mettmann: Bauarbeiter verschüttet - stundenlange Rettungsaktion

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Rettungsdienst mit Notfallsanitätern im Einsatz.
Der Bauarbeiter zog sich bei dem Vorfall schwere Verletzungen zu. (Symbolbild). © Gottfried Czepluch/IMAGO

Am Samstag wurde ein Bauarbeiter in Erkrath von abgerutschten Erdmassen verschüttet. Er konnte erst nach 2,5 Stunden gerettet werden und verletzte sich bei dem Unfall schwer.

Erkrath – Ein durch abgerutschte Erdmassen verschütteter Bauarbeiter ist in Erkrath (Kreis Mettmann) nach Stunden gerettet worden. Er kam schwer verletzt in die Uniklinik Düsseldorf. Die Erde sei am Samstag bei Aushubarbeiten für einen Schacht an einem Haus im Stadtteil Unterfeldhaus abgerutscht und habe den Mann verschüttet, teilte die Feuerwehr Erkrath am Abend mit.

Erkrath: Verschütteter Bauarbeiter kam schwer verletzt in die Uniklinik Düsseldorf

Seine Kollegen hätten den Kopf des Mannes freischaufeln können, so die Feuerwehr. Er sei zunächst medizinisch versorgt worden. Um ihn und die Rettungskräfte vor nachrutschenden Erdmassen zu schützen, sei die Errichtung eines Verbaus nötig gewesen. Auch die Feuerwehr Ratingen sowie der Bauunfallzug der Berufsfeuerwehr Düsseldorf waren mit speziellen Geräten im Einsatz. Mit Schaufeln wurde der Schwerverletzte schließlich freigelegt und nach etwa 2,5 Stunden geborgen.

Unfälle auf dem Bau: Arbeiter unter Trümmern auf Baustelle in Bonn verschüttet

Auch in Bonn wurde in diesem Jahr zwei Bauarbeiter auf einer Baustelle verschüttet. Der Vorfall ereignete sich am 27. April in der Bonner Südstadt. Wie die Polizei damals berichtete, ging sie davon aus, dass sich bei den Arbeiten im Keller des Gebäudes eine große Betonplatte gelöst und die Arbeiter unter sich begraben hatte. Die beiden Männer wurden dabei schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht.

In Köln wurde im März außerdem ein Bauarbeiter von einer Stahlplatte erschlagen. (nb mit dpa/lnw)

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