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Erkrath: Mann (83) um über 100.000 Euro betrogen – bereits zweiter Vorfall

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Trickbetrüger am Telefon
Womöglich wurde der Senior zweimal von denselben Betrügern ausgeraubt. (Symbolbild) © Roland Weihrauch/dpa

Über 100.000 Euro hat ein Mann aus Erkrath durch einen Telefon-Betrug verloren. Der 83-Jährige wurde bereits zum zweiten Mal ausgeraubt. So gingen die Täter vor.

Erkrath – In Erkrath (Kreis Mettmann) ist ein Mann Opfer eines Telefon-Betruges geworden. Der 83-Jährige gab bei seiner Anzeige am Freitag (10. Dezember) an, dass bei ihm über 100.000 Euro unrechtmäßig von seinem Konto abgebucht worden wären. Die Täter waren womöglich alte „Bekannte“, denn der Senior war vor 1,5 Jahren bereits betrogen worden.

Erkrath: Mann (83) zweimal innerhalb 1,5 Jahren betrogen – Täter mit krassem Vorgehen

Der aktuelle Vorfall hängt wohl direkt mit dem Betrug von Anfang 2020 zusammen. Damals hatten Unbekannte bereits mit illegal erlangter Daten eine fünfstellige Summe von seinem Konto abgebucht. Nun hatte dann Ende November eine vermeintliche Rechtsanwältin einer angeblichen „Finanzaufsichtsbehörde“ bei dem Mann angerufen.

Dabei gab sie an, dass jetzt der vor 1,5 Jahren entstandene Schaden „reguliert“ werden könnten und der Mann sein Geld zurückbekäme. Dafür müsste die Frau allerdings die Zugangsdaten zu seinem Online-Banking bekommen, damit die Überweisung getätigt werden könne.

Erkrath: Mann fällt erneuter Betrug erst 1,5 Wochen später auf – wohl dieselben Täter

Gutgläubig tappte der 83-Jährige erneut in die Falle und folgte den Anweisungen der Anruferin. Diese ließ sich anschließend per Remote-Steuerung auf seinen PC schalten. Rund eineinhalb Wochen später, fiel dem Mann auf, dass zwischen dem 26. November 2021 und dem 7. Dezember mehr als 100.000 Euro von seinem Konto abgebucht und auf ein ausländisches Konto überwiesen worden waren.

Laut Polizeiangaben kann man nicht ausschließen, dass es sich bei den Tätern auch diesmal um die gleichen unbekannten Kriminellen handelt.

Betrugsfälle: Polizei gibt Prävention-Tipps

Die Polizei gibt auch einige Tipps, wie man sich vor Betrugsfällen schützen kann:

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