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Erkrath: Verzweifelte Suche nach Holly – Jagdterrier wohl in Fuchsbau verschwunden

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Von: Benjamin Stroka

Die vermisste Hündin Holly ist ein deutscher Jagdterrier.
Die vermisste Hündin Holly ist ein deutscher Jagdterrier. © Feuerwehr Erkrath

In Erkrath wird ein dreijähriger Jagdterrier vermisst. Holly soll in einen Fuchsbau gelaufen und dort verschwunden sein. Die Feuerwehr hat die Suche inzwischen eingestellt.

Erkrath – Hunde-Drama in Erkrath. Der dreijährige Jagdterrier Holly wird seit Mittwochabend (31. März) vermisst. Die Hündin soll in einem kombinierten Fuchs- und Dachsbau verschwunden sein. Nach einer aufwendigen Suche hat die Feuerwehr inzwischen aufgegeben.

Feuerwehr Erkrath: Hündin Holly war schon in der Vergangenheit in einem Fuchsbau verschwunden

Wie ein Sprecher der Feuerwehr Erkrath mitteilte, sei Holly am Mittwochabend ihrem Jagdtrieb nachgegangen und in dem verwinkelten Fuchsbau verschwunden. Zunächst machten sich noch die Hundehalter auf die Suche, blieben aber erfolglos. Auch auf Zurufe habe es keine Reaktion des Jagdterriers gegeben.

„Da Holly auch schon in der Vergangenheit in einem Fuchsbau verschwunden war und nach ein paar Stunden wieder selbstständig nach Hause fand, wurde die Suche der Besitzer aufgrund der Dunkelheit abgebrochen, mit der Hoffnung, dass Holly wieder zurückkam“, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Allerdings war Holly auch am Donnerstagmorgen noch nicht wieder aufgetaucht, sodass die Besitzer die Feuerwehr alarmierten.

Vermisste Hündin Holly: Auch eine Spezialkamera führte bei der Suche nicht zum Erfolg

Die Einsatzkräfte wurden gegen 8:40 Uhr alarmiert und forderten umgehend eine Endoskop-Kamera der Berufsfeuerwehr aus Düsseldorf an. Zudem wurden mehrere Zugänge des Baus mit Spaten und Schaufeln freigelegt. Doch auch mit der Endoskop-Kamera konnte die Hündin nicht geortet werden. Weitere Unterstützung traf um 11:30 Uhr in Form einer Löschgruppe des Löschzuges Alt-Erkrath ein. Auch eine spezielle Kamera, die normalerweise zur Kanalbefahrung eingesetzt wird, konnte organisiert werden.

Mit dieser Kamera wurden sämtliche Ein- und Ausgänge des Baus, der der größte seiner Art in dem Revier sein soll, untersucht. Doch auch diesmal schlugen alle Versuche den Hund zu orten fehl. Laut einem Sprecher der Feuerwehr sei der Bau dermaßen unübersichtlich mit Höhlen und zahlreichen Gängen versehen, „dass schweren Herzens die Suchaktion gegen 15:30 Uhr abgebrochen wurde“. Insgesamt war die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 20 Wehrleuten im Einsatz.

Die letzte Hoffnung für die Besitzer sei nun, dass Holly es doch noch aus dem Bau geschafft und dann davongelaufen ist. Eine entsprechende Vermisstenmeldung wurde auf der Online-Plattform „Tasso“ geschaltet.

Bereits im Februar war ein Hund in Köln entlaufen. Der Vierbeiner hielt die Polizei ganz schön auf Trab und rannte sogar bis auf die A3, wo er von den Einsatzkräften gerettet werden konnte. (bs)

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