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Eschweiler: Frau bei Deckeneinsturz eingeklemmt – Ermittlung wegen Baugefährdung

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Feuerwehrleute stehen vor einem Haus, in dem mehrere Geschossdecken eingesackt sind.
Feuerwehrleute stehen vor einem Haus in Eschweiler, in dem mehrere Geschossdecken eingesackt sind. © Ralf Roeger/dpa

In Eschweiler sind die Decken eines Hauses eingestürzt. Eine Frau war vier Stunden lang eingeklemmt. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Update vom 19. August, 12:25 Uhr: Über eine Woche nach dem Deckeneinsturz in einem Altbau im Hochwassergebiet von Eschweiler ist das Gebäude weiterhin gesperrt. Auch die beiden Nachbarhäuser in der Einkaufsstraße seien weiterhin leer, sagte ein Sprecher der Stadt am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft Aachen ermittelt wegen Baugefährdung und fahrlässiger Körperverletzung gegen unbekannt. Die Staatsanwaltschaft erklärte, die Ermittlungen nähmen vermutlich noch einige Zeit in Anspruch. Der Bau solle von einem Sachverständigen begutachtet werden.

Eschweiler: Decken in Haus plötzlich eingestürzt – Frau war stundenlang eingeklemmt

Eschweiler – In Eschweiler (Städteregion Aachen) sind am späten Dienstagabend mehrere Geschossdecken eines Gebäudes eingesackt – eine 67-jährige Hausbewohnerin wurde eingeklemmt. Über die Ursache des Einsturzes werde noch gemutmaßt. Die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Wie ein Sprecher der Polizei Aachen am frühen Mittwochmorgen mitteilte, hätten Zeugen gesagt, es habe einen Knall gegeben.

Demnach wisse man derzeit nicht, ob es tatsächlich eine Explosion in dem Haus gegeben habe. Das Gebäude befinde sich nach Angaben des Sprechers in einem Stadtteil, in dem im Zuge der Flutkatastrophe im Juli der Fluss Inde übergetreten war. Mögliche Ursache für den Einsturz wäre also auch eine Spätfolge der Hochwasserschäden, sagte der Polizeisprecher.

Eschweiler: Decken in Haus eingestürzt – Frau nach vier Stunden befreit

Höhenretter der Feuerwehr konnten die eingeklemmte Frau nach knapp vier Stunden retten. Sie befinde sich aktuell in einem Krankenhaus, es bestehe offensichtlich keine Lebensgefahr. Nach Angaben des Polizeisprechers seien auch die Nachbargebäude vorsorglich geräumt worden. Inzwischen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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