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Elf Corona-Testzentren komplett erfunden – Frau richtet Millionenschaden an

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Ein Schild weist auf ein Corona-Testzentrum hin.
Die Frau gab an, elf Corona-Testzentren eröffnet zu haben, die überhaupt nichts existierten (Symbolbild). © Michael Gstettenbauer / Imago

Eine 49-jährige Frau aus Essen hat elf Corona-Testzentren frei erfunden und mit den angeblich durchgeführten Tests und Impfungen einen Millionenschaden angerichtet.

Essen – In Essen soll eine Frau (49) elf Corona-Testzentren komplett erfunden und fiktive Tests und Impfungen in Millionenhöhe abgerechnet haben. Jetzt wurde die 49-jährige Frau in Essen angeklagt.

Wie aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervorgeht, soll durch den Betrug ein Schaden von 1,1 Millionen Euro entstanden sein. Das meiste Geld sei sichergestellt worden – die Angeschuldigte sitze in Untersuchungshaft.

Corona-Betrug: Frau in Essen wegen erfunden Testzentren vor Gericht

Laut Justizministerium wurde am 7. Januar vor dem Schöffengericht Essen Anklage erhoben. Die Beschuldigte soll laut Staatsanwaltschaft Essen bei Kassenärztlichen Vereinigungen im Online-Verfahren elf Teststellen in NRW und Baden-Württemberg angemeldet haben, die tatsächlich nicht existiert hatten. Der Tatzeitraum liege zwischen Juli und Oktober 2021. Aufgefallen sei die Frau durch eine Geldwäscheverdachtsmeldung. 925.000 Euro der mutmaßlichen Beute habe man durch Kontopfändungen sichern können, heißt es in dem Bericht an den Rechtsausschuss.

Corona-Betrug in NRW: Elf Verfahren alleine in Köln

Unterdessen mehren sich die Verfahren wegen – an tatsächlich existenten Testzentren – fälschlich abgerechneten Schnelltests. Wie aus dem Bericht an den Rechtsausschuss hervorgeht, werden alleine bei der Staatsanwaltschaft Köln zurzeit elf Verfahren wegen Corona-Tests geführt. Der Bericht listet weitere Fälle aus anderen Teilen Nordrhein-Westfalens auf. Unter anderem soll es auch in Bielefeld, Bochum und Hagen Betrug mit Corona-Tests gegeben haben. (bs/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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