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Essen: Zwei Fliegerbomben in Rüttenscheid erfolgreich entschärft

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Krankenwagen bringen Menschen zur Unterbringung in eine Messehalle.
Über 9000 Menschen in Essen waren von der Evakuierung betroffen. Als Noteinrichtung diente eine Messehalle. © Henning Kaiser/dpa

Nach dem Fund zweier Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg in Essen, hat die Stadt am frühen Mittwochmorgen die erfolgreiche Entschärfung gemeldet.

Essen – In Essen sind am Dienstag zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Zehn- und Fünf-Zentner-Bomben wurden am frühen Mittwochmorgen erfolgreich entschärft, wie die Stadt Essen mitteilte. Da die Bomben im dicht besiedelten Stadtteil Rüttenscheid gefunden wurden, mussten 9200 Menschen ihre Häuser verlassen. Darunter seien auch die Bewohner von drei Altenheimen gewesen. 17 Menschen, die sich gerade in Quarantäne befinden, wurden separat untergebracht und versorgt.

Essen: Fliegerbomben entschärft – Sperrungen aufgehoben

410 Feuerwehrleute, auch aus Duisburg, Mülheim/Ruhr, Oberhausen und Mönchengladbach, seien für die Evakuierung im Einsatz gewesen. Auch der öffentliche Nahverkehr war betroffen: Die Ruhrbahn richtete Umleitungen auf diversen Buslinien ein. Insbesondere für die Gastronomie entlang der Rüttenscheider Straße und der betroffenen Nebenstraßen oder etwa rund um den Isenbergplatz galt „luftschutzmäßiges Verhalten“. Alle Sperrungen konnten wieder aufgehoben werden, hieß es weiter.

Die Kriegsbomben waren bei Sondierungen und der routinemäßige Auswertung von Luftbildern entdeckt worden. Sie wurden unter dem Sportplatz und einem Schulhof gefunden. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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