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Essen: Bundespolizei rettet Mann aus gefährlicher Situation – zum „Dank“ greift er Beamten an

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Zwei Polizisten stehen am Hauptbahnhof Essen.
Am Hauptbahnhof Essen retteten Bundepolizisten einen 26-jährigen Gelsenkirchener (Symbolbild). © Udo Gottschalk/Imago

Ein Mann ist am Hauptbahnhof in Essen nach einer Auseinandersetzung zwischen Bahnsteigkante und Zug geraten. Seine Retter von der Bundespolizei griff er an.

Essen – In der Nacht zu Sonntag (14. November) ist es in Essen zu einer gefährlichen Situation gekommen. Bei einer Auseinandersetzung fiel ein Mann kopfüber zwischen einen abfahrbereiten Zug und die Bahnsteigkante. Bundespolizisten retteten den 26-Jährigen, der daraufhin einen Beamten angriff. Das berichtete die Bundespolizei am Montag.

Demnach sei es am Hauptbahnhof Essen zu einer Auseinandersetzung zweier Gruppen auf einem Bahnsteig gekommen. Ein 26-Jähriger aus Gelsenkirchen soll eine Frau (23) aus Bochum zunächst provoziert haben, woraufhin es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 26-Jährigen, seinem Bruder und einem Begleiter der Frau gekommen sein soll.

Essen Hauptbahnhof: Bundespolizei rettet Mann, bevor Zug abfährt

Die Bochumerin soll schließlich den 26-Jährigen in Richtung der Bahnsteigkante getreten haben. „Der Gelsenkirchener fiel daraufhin kopfüber in die Lücke zwischen Bahnsteigkante und dem dort abfahrbereiten Zug“, hieß es in einer Mitteilung der Bundespolizei. Die alarmierten Bundespolizisten, die in diesem Moment eintrafen, erkannten die Notlage und befreiten den Mann aus seiner gefährlichen Lage. „Wenige Augenblicke später fuhr der dort abgestellte Zug los“, berichtete die Polizei.

Der 26-Jährige, der zunächst noch von einem Beamten festgehalten wurde, riss sich von diesem los und „bedankte sich durch einen Angriff auf seine Retter“, wie die Polizei schrieb. Mehrere Beamte hätten den Mann fixieren müssen. Der Gestürzte hatte offensichtliche Verletzungen am Kopf erlitten, wurde durch den Rettungsdienst behandelt und anschließend zur Wache gebracht.

Essen Hauptbahnhof: Gelsenkirchener muss in Polizeigewahrsam

Auch hier zeigte der Mann anstelle von Dankbarkeit weiter Aggressionen. Er landete deshalb schließlich in Gewahrsam der Polizei Essen. „Die Einsatzkräfte konnten unterdessen ermitteln, dass die junge Bochumerin das Geschehen mittels ihres Smartphones gefilmt hatte“, so die Polizei. Das Handy wurde als Beweismittel sichergestellt. (sk/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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