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Essen: Kind erleidet Schädelbruch beim Schlittenfahren – Uniklinik rät grundsätzlich zum Tragen eines Helms

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Eine Gruppe von Kindern zieht Schlitten hinter sich her.
Auf Rodelpisten herrscht zum Teil Hochbetrieb (Symbolbild). © Patrick Seeger/dpa

Warum die Uniklinik Essen aktuell zum Helm beim Schlittenfahren rät, zeigen vier Unfälle der vergangenen Tage. Ein Kind musste notoperiert werden.

Essen – Die Uniklinik Essen hat nach mehreren schweren Schlittenunfällen von Kindern dringend dazu geraten, beim Schlittenfahren einen Helm zu tragen. Der Kinderintensivmediziner Christian Dohna-Schwake berichtete am Freitag vom Fall eines Grundschulkindes aus Essen, gegen dessen Kopf nach einem Sturz ein Schlitten geprallt war.

Dabei sei der Schädelknochen gebrochen und zwei Zentimeter nach innen gedrückt worden. Das Kind habe am Donnerstag notoperiert werden müssen. Dohna-Schwake ging am Freitag davon aus, dass das Kind alles gut überstehen und keine bleibenden Schäden davontragen werde. Es sei bereits auf die Normalstation verlegt worden.

Essen: Drei weitere Kinder nach Schlittenunfällen in Klinik

Noch in drei weiteren Fällen seien Kinder am Mittwoch und Donnerstag nach Schlittenunfällen in die Uniklinik gebracht worden. Sie wurden zur Beobachtung stationär aufgenommen. In einem der drei Fälle sei ein Kind mit dem Schlitten gegen einen Baum geprallt.

Die Feuerwehren warnen zudem momentan davor, Eisflächen auf Seen und Teichen zu betreten. Zwei Personen sind in Langenfeld im Kreis Mettmann in einen See eingebrochen. (dpa)

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