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Essen: Mann (35) versucht, Streit zu schlichten – und erleidet Stichverletzung

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Von: Nina Büchs

Die Polizei kontrolliert in der Innenstadt die Einhaltung der Corona-Regeln in Dortmund
Nach der gewaltsamen Auseinandersetzung zweier Gruppen in Essen sucht die Polizei nun nach Zeugen. © Dennis Ewert/Imago

Bei dem Versuch, zwischen zwei Gruppen zu vermitteln, zog sich ein unbeteiligter, 35-jähriger Mann Stichverletzungen zu. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Essen – Bei einem Schlichtungsversuch zwischen einer Gruppe junger Männer und einem 24-Jährigen hat ein 35 Jahre alter Mann aus Essen eine Stichverletzung erlitten. Das ist über den Vorfall im Südostviertel in Essen bekannt.

Kriminalität in Essen: Mann versucht Streit zu schlichten – plötzlich wird er selbst zum Opfer

Der Unbeteiligte habe am Montagabend, 26. April, gegen 19:30 Uhr eine Auseinandersetzung von vier bis fünf Unbekannten beobachtet, die den 24-jährigen Essener anpöbelten und schubsten, teilte die Polizei am Dienstag mit. Als er die Parteien im Bereich der Hagenaustraße Ecke Steeler Straße voneinander trennen wollte, habe er plötzlich einen Schmerz verspürt und eine blutende Wunde wahrgenommen.

Hier hat sich der Vorfall ereignet:

Essen: Mann will Streit schlichten und wird selbst verletzt – Polizei sucht Zeugen

Der 35-Jährige rettete sich zu einem Taxifahrer und ließ sich in ein Krankenhaus fahren, wo er stationär behandelt werden musste, wie es weiter hieß. Der 24-Jährige nutzte den Schlichtungsversuch, um vor den etwa 25 bis 30 Jahre alten Angreifern zu flüchten, und blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen des Vorfalls.

Verbrechen in NRW: Zahl der Straftaten insgesamt rückläufig – häusliche Gewalt nahm jedoch zu

Im Hinblick auf Straftaten in Nordrhein-Westfalen gibt es jedoch auch etwas Positives zu melden: So nahm die Zahl der registrierten Delikte in NRW im vergangenen Jahr insgesamt ab. So gingen Mord und Totschlag zurück,ebenso wie Wohnungseinbrüche und Straftaten im Bereich der Straßenkriminalität, wie NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) berichtete. Bereits 2019 hatte die Gesamtzahl der Straftaten in NRW ein 30-Jahres-Tief erreicht.

Im Bereich der häuslichen Gewalt sind die Delikte jedoch im vergangenen Jahr um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Damit gab es in NRW im ersten Corona-Jahr insgesamt 29.155 registrierte Fälle von häuslicher Gewalt. (nb mit dpa)

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