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Essen: Streit um Geld – Mann ermordete besten Freund mit Messer

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Das Landgericht in Essen von außen.
Der Angeklagte wurde am Donnerstag vor dem Landgericht in Essen schuldig gesprochen (Symbolbild). © Michael Kneffel / Imago

Ein 46-jähriger Mann aus Essen wurde wegen des Mordes an seinem besten Freund zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte in einem Streit um Geld zugestochen.

Essen – Nach einer tödlichen Messerattacke ist ein 46 Jahre alter Mann aus Essen am Donnerstag zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte war laut Urteil am 14. April 2021 mit einem Hammer und einem Messer auf seinen besten Freund losgegangen. Die Ärzte hatten später elf Stiche in Bauch und Oberkörper gezählt. Das Opfer hatte keine Chance. Hintergrund der Bluttat soll ein Streit um Geld gewesen sein. Der Angeklagte selbst hatte im Prozess am Essener Landgericht von Notwehr gesprochen. Das sahen die Richter jedoch anders.

Essen: Brutaler Mord wegen Streit um Geld

Wir sind überzeugt, dass der Angeklagte das Geld für sich verbraucht hatte.

Richter Jörg Schmitt bei der Urteilsbegründung

Laut Urteil hatte das spätere Opfer dem deutschen Angeklagten 31.000 Euro zur Aufbewahrung gegeben. Als der ebenfalls 46-Jährige sein Geld zurückgefordert habe, sei er ermordet worden. „Wir sind überzeugt, dass der Angeklagte das Geld für sich verbraucht hatte“, sagte Richter Jörg Schmitt bei der Urteilsbegründung.

Der Angeklagte habe seit Jahren über seine Verhältnisse gelebt und sei komplett überschuldet gewesen. Um die 31.000 Euro nicht zurückzahlen zu müssen, habe er sich entschlossen, seinen Freund zu töten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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