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Böse Überraschung in Essen – 20-Jähriger fordert Auto zum Rennen auf, doch das ist eine Zivilstreife

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Ein Schild POLIZEI an einer Polizeiwache.
Ein Polizeischild an einer Wache (Symbolbild). © C.Hardt/FutureImage/IMAGO

In Essen forderte ein 20 Jahre alter Mann an seinem Geburtstag ein anderes Auto zu einem illegalen Rennen heraus. Am Steuer des zweiten Pkw saß eine Zivilstreife der Polizei.

Essen – An seinem 20. Geburtstag hat ein Sportwagenfahrer in Essen ein Auto zu einem illegalen Rennen herausgefordert, das sich als Zivilstreife entpuppt hat. An einer Ampel ließ der 20-Jährige am Samstagabend den Motor mehrfach laut aufheulen und schaute provozierend zum Auto neben ihm, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Polizei Essen: 20-Jähriger raste mit mehr als 100 km/h davon, bevor er gestellt wurde

Bei Grün beschleunigte er mit durchdrehenden Reifen. Der andere Wagen nahm die Verfolgung auf – es handelte sich um eine Zivilstreife, was der Sportwagenfahrer nicht gewusst hatte. Im Laufe einer kurzen Verfolgungsjagd beschleunigte er nach Polizeiangaben auf über 100 km/h. Schließlich konnte der Wagen angehalten werden.

Beifahrer des 20-Jährigen ist wegen illegalen Autorennen bereits polizeibekannt

Dann stellte sich heraus, dass der Essener den PS-starken Audi RS3 für seinen Geburtstag angemietet hatte. Allerdings war das Auto wegen Unterschlagung ausgeschrieben – das in der Schweiz zugelassene Auto sei nicht vertragsgemäß zurückgegeben worden. Der Sportwagen sowie der Führerschein des 20-Jährigen wurden sichergestellt. Der 19 Jahre alte Beifahrer war der Polizei schon bekannt: Er soll sich vor kurzer Zeit ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen geliefert haben, hieß es.

Immer wieder kommt es in NRW zu illegalen Autorennen, die oftmals böse enden. Ende Februar kam es in Köln zu einem schweren Crash eines BMW-Rasers. Im März raste ein Golf-Fahrer in Lohmar ohne Kennzeichen mit über 170 km/h über eine Bundesstraße(bs/dpa/lnw)

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