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Maskenverweigerer aus Bus geworfen – dann schmeißt er ein Rad auf Fahrer

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Fahrgäste steigen mit Masken in einen Bus ein, ein Schild weist auf die Maskenpflicht hin.
Ein Maskenverweigerer sollte in Euskirchen ein Bus verlassen, doch dann griff er den Fahrer an. © ari/Imago

Eskaliert ist in Euskirchen eine Busfahrt: Ein Maskenverweigerer wurde vom Busfahrer zum Aussteigen aufgefordert. Der Mann rastete daraufhin aus.

Euskirchen – In Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht. In Zeiten von Corona ist das nichts Neues, die Regel gibt es schon seit vielen Monaten. Doch ein Mann in Euskirchen wollte sich daran scheinbar nicht halten.

Euskirchen: Busfahrer schmeißt Maskenverweigerer raus – Mann flippt aus

Ein 38-Jähriger stieg am Dienstagabend (14. Dezember) mit seinem Fahrrad an der Station Rheinbach in Euskirchen in einen Linienbus ein. An die Maskenpflicht im Bus hielt sich der Fahrgast allerdings nicht wirklich. Immer wieder setzte er die Maske ab. Der Busfahrer ermahnte ihn wiederholt deswegen. An der Haltestelle Kuchenheim Markt war dann Schluss: Der Busfahrer forderte den Mann zum Aussteigen aus. Der Maskenverweigerer stand zwar auf – allerdings schubste er den 53-jährigen Fahrer zur Seite und beleidigte ihn, während er den Bus verließ.

Maskenverweigerer schmeißt Fahrrad auf Busfahrer – zwei Menschen verletzt

Doch das war erst der Anfang. Ein 22-Jähriger verständigte währenddessen schon die Polizei. Plötzlich kehrte der betrunkene 38-Jährige „wutentbrannt in den Bus zurück“, wie die Polizei mitteilt. Dann warf er sein Fahrrad auf den Zeugen und den Fahrer. Beide wurden leicht verletzt.

Die Eskalation hatte gleich mehrere Folgen. Den 38-Jährigen erwartet jetzt nicht nur ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. Die Polizei überprüfte auch die Rahmennummer des Fahrrads, das sich als gestohlen herausstellte. Zudem fanden sie Drogen beim Tatverdächtigen. Die Nacht verbrachte der Wohnsitzlose in Polizeigewahrsam. Zudem erwarten ihn weitere Strafverfahren – wegen Diebstahl und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. (mlu) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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