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Euskirchen: Illegale Party mit 200 Teilnehmern – Polizei löst Veranstaltung im Waldgebiet auf

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Von: Jana Wehmann

Das Blaulicht eines Streifenwagens in Nahaufnahme.

In Euskirchen löste die Polizei eine illegale Party auf (Symbolbild). © Jens Wolf/dpa

Die Polizei Euskirchen stellte im Gebiet Billiger Wald eine illegale Party mit bis zu 200 Gästen fest. Wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung drohen erhebliche Bußgelder.

Euskirchen – Die Polizei löste am Sonntagmorgen eine illegale Party im Billiger Wald bei Euskirchen auf. Ein Zeuge gab der Polizei einen Hinweis.

Ehemalige Raketenstation im Billiger Wald: Freiluftparty größeren Ausmaßes

Ein aufmerksamer Zeuge meldete am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr ruhestörende Musik aus einem Waldgebiet. Er verständigte die Polizei.

Anschließend stellte die Polizei auf dem Gelände einer ehemaligen Raketenstation im Billiger Wald (Kirschenallee) eine Freiluftparty größeren Ausmaßes fest.

Illegale Party in Euskirchener Waldgebiet: Bis zu 200 Menschen nehmen teil

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen in der Spitze bis zu 200 Personen an der Party teilgenommen haben. Mithilfe weiterer Einsatzkräfte konnten die Personalien von rund 35 Teilnehmern festgestellt werden. Mehrere Kleingruppen flüchteten beim Eintreffen der Beamten in das angrenzende Waldgebiet.

Die Polizei geht von überregional angereisten Teilnehmern aus. Am Veranstaltungsort stellten die Beamten eine größere Musikanlage mit einem leistungsstarken Notstromaggregat mithilfe des Technischen Hilfswerks (THW) sicher.

Polizei Euskirchen: Veranstalter der illegalen Party sei ein Belgier

Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein Verantwortlicher vor Ort angetroffen werden. Die Polizeiwache Euskirchen stellte anschließend die Personalien fest. Dabei handelt es sich um einen 23-jährigen Belgier.

Wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung sind mehrere Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet. Es drohen erhebliche Bußgelder.

Seit der Corona-Krise kommt es immer wieder zu sogenannten Corona-Partys. Bereits Mitte Januar löste die Polizei in Essen eine Party mit rund 23 Gästen auf. Auch in Duisburg und Düsseldorf kamen es am vergangenen Wochenende zu mehreren illegalen Zusammenkünften. (jaw/ots)

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