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Euskirchen: Corona-Ausbruch bei Miele – Produktion muss in fünf weiteren Werken heruntergefahren werden

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Das Miele-Logo am Hauptsitz.

Im Miele-Werk in Euskirchen sind 200 Mitarbeiter nach Corona-Infektion in Quarantäne. © Ina Fassbender/dpa

Nach einem Corona-Ausbruch im Miele-Werk in Euskirchen müssen nun die Produktionen in weiteren Miele-Werken heruntergefahren werden.

Update vom 26. Februar, 20:15 Uhr: Wegen eines Corona-Ausbruchs im Euskirchener Werk des Hausgeräteherstellers Miele muss in der kommenden Woche in fünf weiteren Werken die Produktion heruntergefahren werden. In Euskirchen, wo Miele Motoren fertigt, waren zuvor 18 Mitarbeiter positiv getestet worden. Bei zehn von ihnen war die britische Mutante festgestellt worden. Wie Miele am Freitag mitteilte, mussten sich daraufhin 206 Mitarbeiter bis einschließlich 9. März in Quarantäne begeben. In dem Werk sind den Angaben zufolge insgesamt 500 Menschen beschäftigt.

Wegen Corona-Ausbruch in Miele-Werk: Produktionen in fünf weiteren Werken wird heruntergefahren

Weil das Werk Euskirchen nicht lieferfähig sei, müsse die Produktion im Verlauf der kommenden Woche vorübergehend auch im Gütersloher Gerätewerk GTG, in Bielefeld, in Uničov (Tschechien) sowie in Ksawerów (Polen) heruntergefahren werden. Da dort dann auch keine Kunststoffkomponenten mehr abgenommen werden könnten, müsse das Werk in Warendorf ebenfalls unabwendbar heruntergefahren werden.

Euskirchen: 200 Miele-Mitarbeiter nach Corona-Ausbruch in Quarantäne – auch dm-Verteilzentrum betroffen

Update vom 26. Februar, 16:30 Uhr: In Weilerswist im Kreis Euskirchen gibt es mehrere Corona-Fälle im Verteilzentrum der Drogeriemarktkette dm. Die Gemeinde ist etwa 13 Kilometer vom Miele-Werk entfernt. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger erfuhr, seien neun Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden, drei davon haben sich mit der britischen Corona-Mutation angesteckt. Jetzt sollen alle 1400 Mitarbeiter getestet werden. Eine Stilllegung ganzer Bereiche sei nicht vorgesehen, schreibt der KSTA. (sk)

Euskirchen: 200 Miele-Mitarbeiter nach Corona-Ausbruch in Quarantäne – britischen Mutation

Update vom 25. Februar, 19:45 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Euskirchener Werk des Hausgeräteherstellers Miele hat sich nach Auswertung der Reihentests von 500 Mitarbeitern leicht erhöht. Es seien elf bestätigte Fälle hinzugekommen, teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag mit. Damit seien im Werk aktuell 18 Beschäftigte bestätigt positiv.

In Teilen des Werks ruht seit Dienstagabend der Betrieb, weil rund 200 Mitarbeiter bis zum 9. März unter Quarantäne gestellt wurden. In anderen Bereichen werde weiter gearbeitet, erklärte der Sprecher. Gesicherte Erkenntnisse dazu, von wem erste Ansteckungen ausgegangen sein könnten, gebe es nicht. Inwieweit die aktuell bestätigten Fälle zusammenhingen, sei ebenfalls nicht klar. Laut Gesundheitsamt sei in zehn Fällen die britische Mutante nachgewiesen. Die übrigen acht Fälle befänden sich noch in der Diagnostik. (dpa)

Euskirchen: 200 Miele-Mitarbeiter nach Corona-Ausbruch in Quarantäne – sechs Fälle der britischen Mutation

Euskirchen – In einem Miele-Werk in Euskirchen sind nach Corona-Infektionen 200 Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt worden. Insgesamt 14 Fälle seien bisher bestätigt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Seit Dienstagabend ruhe im Werk die Produktion. Bei sechs der positiv getesteten Fälle sei die besonders ansteckende britische Virusvariante nachgewiesen worden. Alle rund 500 Beschäftigten des Werkes seien mittlerweile getestet worden. Die Ergebnisse würden für Donnerstag erwartet.

Coronavirus: Miele-Mitarbeiter in Euskirchen in Quarantäne – Ausbreitung nur in Fertigung

Gesicherte Erkenntnisse darüber, auf welchem Weg das Coronavirus in NRW in das Werk gelangt sei, lägen nicht vor. Die Ausbreitung beschränke sich auf die Fertigung, während bislang kein Beschäftigter aus anderen Bereichen des 110.000 Quadratmeter großen Werkgeländes positiv getestet worden sei. (dpa)

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