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Euskirchen: Fliegerbombe am Bahnhof entschärft – Bahnsperrung aufgehoben

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Von: Oliver Schmitz

Eine Fünf-Zenter-Fliegerbombe.
Die Bombe wurde bei Sondierungsarbeiten am Bahnhof entdeckt. (Symbolbild). © Michael Westermann/Imago

Am Bahnhof Euskirchen ist am Montag eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Die Entschärfung verlief erfolgreich. Die Züge fahren wieder.

Euskirchen – Am Montag (15. November) ist am Bahnhof in Euskirchen eine Bombe dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Diese konnte wenig später erfolgreich entschärft werden, wie die Stadt am Abend mitteilte. Die Evakuierung wurde aufgehoben. Die Sperrung im Bahnverkehr wurde aufgehoben. Zuvor hatte die Nina Warn-App ausgelöst.

Euskirchen: Hunderte Menschen wegen Bomben-Entschärfung evakuiert

Bei dem Blindgänger handelte es sich nach Angaben der Stadt um eine 250 kilo schwere amerikanische Fliegerbombe. Diese war zuvor bei Sondierungsarbeiten an den Bahngleisen gefunden worden. Von der Evakuierung im Umkreis von 300 Metern waren rund 450 Menschen.

Es wurde auch eine zentrale Anlaufstelle für betroffene Anwohner in der Turnhalle der Paul-Gerhardt-Schule (Billiger Str. 2) in Euskirchen eingerichtet. Weitere Informationen gab es beim Bürgertelefon der Stadt Euskirchen unter der Nummer 02251-14227.

Bombe in Euskirchen: Bahnverkehr zeitweise eingeschränkt – Züge fahren wieder Regelweg

Die Bahn-Linien RE22 und RB24 waren direkt von der Bombenentschärfung betroffen. Nach der Entschärfung sind die Streckensperrung aber wieder aufgehoben worden. „Die Züge verkehren in Kürze auf dem Regelweg“, erklärte die Deutsche Bahn auf Twitter.

Zuvor war die Strecke zwischen Weilerswist-Derkum und Euskirchen ab 15:10 Uhr komplett gesperrt worden. Die Züge von Köln Hbf endeten und starteten mehrere Stunden in Weilerswist-Derkum (Kreis Euskirchen) oder in Erftstadt (Rhein-Erft-Kreis). Es gab keinen Ersatzverkehr.

Bombe in Euskirchen: Baggerfahrer beschädigte zuvor Phosphorgranate

Vor dem Fund der Weltkriegsbombe war bei Aufräumarbeiten im Flutgebiet von Euskirchen eine Phosphorgranate beschädigt worden. Sie spuckte Flammen und rauchte, wie ein Feuerwehrsprecher am Montag sagte. Eine Explosion habe es nicht gegeben.

Der Baggerfahrer war demnach an einem Flussbett mit Aufräumarbeiten beschäftigt gewesen. Plötzlich traf er die Phosphorgranate mit der Baggerschaufel. Der Bauarbeiter und seine Kollegen flüchteten. Der Kampfmittelräumungsdienst kümmerte sich um die Granate. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Diese Text wurde am 15. November umd 18:25 Uhr inhaltlich aktualisiert. Neuerung: Bombe entschärft, Bahnen fahren wieder.

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