1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Busse stehen in Velbert in Flammen: „Enormes Ausmaß der Zerstörung“

Erstellt:

In Velbert brannten Busse in einem Busdepot
Großbrand in Velbert: Busse standen in Flammen und wurden komplett zerstört. © Feuerwehr Velbert

Acht Busse und weitere Fahrzeuge wurden komplett zerstört: Nach dem Großbrand in Velbert ermittelt die Polizei. Doch die Brandursache ist schwierig zu bestimmen.

Velbert – Großbrand in Velbert: In der Nacht zum zweiten Weihnachtstag (Montag, 26. Dezember) brannten acht Busse, ein Auto und ein Lkw in einem Busdepot am Hixholzer Weg in Velbert (Kreis Mettmann). Sachschaden: 1,3 Millionen Euro.

Feuerwehrleute löschen einen Großbrand in einem Busdepot in Velbert
Stundenlang waren die Feuerwehrleute in Velbert im Einsatz. © Feuerwehr Velbert

Busse brannten lichterloh in Velbert

Gegen 0:10 Uhr hatten mehrere Zeugen die Feuerwehr alarmiert, das Feuer war weithin sichtbar. „Auf der Anfahrt führte dieser Feuerschein die Einsatzkräfte unmittelbar zum Brandort“, teilt die Feuerwehr mit. Auf dem Privatgelände standen bereits sechs Busse in Flammen. Die Einsatzkräfte begannen sofort damit, das Feuer einzudämmen, um ein Übergreifen der Flammen auf weitere Fahrzeuge zu verhindern.

Brennende Busse in Velbert
Die Busse wurden bei dem Feuer in Velbert komplett zerstört. © Feuerwehr Velbert

Dieselkraftstoff, der aus den völlig zerstörten Bussen ausgetreten war, mussten die Feuerwehrleute absaugen. Auch eine Stromleitung wurde bei dem Brand beschädigt. Nach etwa 30 Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Der Einsatz dauerte aber wegen intensiver Nachlöscharbeiten noch bis 3:30 Uhr. Insgesamt 60 Feuerwehrleute waren vor Ort. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Brand in Velbert: Suche nach Ursache gestaltet sich schwierig

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und den Brandort beschlagnahmt. Doch die Suche nach der Ursache gestaltet sich schwierig. „Aufgrund des enormen Ausmaßes der Zerstörung konnte die Polizei bislang noch keine Brandursache feststellen. Demnach ist sowohl eine vorsätzliche oder eine fahrlässige Brandlegung, als auch ein technischer Defekt als Brandursache zum derzeitigen Stand der Ermittlungen nicht ausgeschlossen“, teilt die Polizei aus Mettmann mit. Auch ein externer Brandsachverständiger unterstützt die Ermittler.

Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Polizei jetzt auch nach Zeugen. „Wer hat in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag verdächtige Beobachtungen im Bereich des Busdepots gemacht?“, fragen die Ermittler. Hinweise können telefonisch unter der Rufnummer 02051 946-6110 abgegeben werden. (pen) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant