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Feuer in Mülheim an der Ruhr: Zwei Menschen sterben bei Zimmerbrand

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Blaulicht an einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.
Die Feuerwehr wurde am Sonntagabend, 27. Juni, zu einem Zimmerbrand gerufen. Eine Person starb noch an der Einsatzstelle. (Symbolbild) © IMAGO / Martin Wagner

Bei einem Zimmerbrand in Mülheim an der Ruhr ist am Sonntagabend ein Mann (72) gestorben. Seine Frau (82) starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Update vom 28. Juni, 09:27 Uhr: Wie die dpa nun berichtet, handelt es sich bei dem Toten, der bei einem Wohnungsbrand in Mülheim an der Ruhr am Sonntagabend ums Leben kam, um einen 72 Jahre alten Mann. Er starb trotz Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Zudem sei die andere schwer verletzte Person nun ebenfalls im Krankenhaus verstorben. Bei dem zweiten Brandopfer handelt es sich um die 82 Jahre alte Frau des zuvor verstorbenen Seniors.

Erstmeldung vom 28. Juni:

Mülheim an der Ruhr – Bei einem Wohnungsbrand in Mülheim an der Ruhr, etwa 20 Autominuten von Duisburg entfernt, ist ein Mensch ums Leben gekommen, ein weiterer wurde schwer verletzt. Die Einsatzkräfte hätten drei Menschen aus der Erdgeschosswohnung retten können, teilte die Feuerwehr am frühen Montagmorgen mit.

Feuer in Mülheim an der Ruhr: Eine Person tot, eine weitere schwer verletzt

Wie die Feuerwehr mitteilt, sei das Feuer am Sonntagabend gegen 21:15 Uhr im Zimmer einer Wohnung im Erdgeschoss ausgebrochen. „Insgesamt konnten drei Personen aus dem Gebäude gerettet werden. Eine Person wurde über eine tragbare Leiter gerettet und blieb unverletzt. Die beiden anderen geretteten Personen mussten notärztlich versorgt und reanimiert werden. Eine der Personen verstarb leider noch an der Einsatzstelle“, so die Feuerwehr.

Feuerwehreinsatz in Mülheim an der Ruhr: Brandursache ist noch unklar

Die Ursache für den Brand sei noch unklar. Wie die Feuerwehr mitteilt, hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Einsatz am späten Sonntagabend habe zwei Stunden gedauert.

Erst vor wenigen Tagen hat es übrigens auch in einem Wohnhaus Düren gebrannt. Eine Zeugin hatte am Abend im Vorbeifahren den Flammenschein im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses erkannt und die Feuerwehr alarmiert. Somit gelang es der Feuerwehr, neun Personen zu retten. Drei von ihnen wurden mit Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht.

In Wuppertal breitete sich vergangene Woche ein Feuer in einer Kleingartenanlage aus. Tragisch: Eine Person starb noch am Einsatzort an ihren Brandverletzungen.

Feuer in NRW: Hier lauern Gefahren im Haushalt

Immer wieder kommt es wegen verschiedener Ursachen zu Bränden in der eigenen Wohnung. Eine Gefahrenquelle stellen zum Beispiel defekte Elektrogeräte dar. Ist zum Beispiel ein Kabel kaputt und wird dieses an eine Steckdose angeschlossen, kann es zum Kurzschluss oder Kabelbrand kommen. Aber auch wenn man Geräte wie zum Beispiel Glätteisen oder Toaster längere Zeit angesteckt lässt, steigt die Brandgefahr, da diese dann überhitzen und Feuer fangen können.

Zudem können Mehrfachsteckdosen eine Gefahrenquelle darstellen, wenn diese überlastet werden. Es sollten daher nicht zu viele elektrische Geräte an die Mehrfachsteckdose angeschlossen sein. Sinnvoll ist es auch, vorher zu prüfen, ob sich Staub in den Steckdosen befindet. (nb mit dpa/lnw)

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