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Weco: Erneutes Verkaufsverbot für Feuerwerk wäre „Todesstoß“

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Ein Mitarbeiter von Weco, Hersteller von Feuerwerk, hält in einem Lagerraum Silvesterraketen.
Sollte es pandemiebedingt wieder ein Verkaufsverbot für Feuerwerksverbote geben, wäre es das Aus für die Betriebe (Symbolbild) © Christophe Gateau/dpa

Ein erneutes Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper zu Silvester wäre für Hersteller Weco ein „Todesstoß“. Dennoch sei man zuversichtlich auf das kommende Feuerwerksgeschäft.

Eitorf – Ein nochmaliges Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper zu Silvester wegen der Corona-Pandemie würde der Hersteller Weco nach eigener Einschätzung nicht überstehen. Es würde „nicht nur den Todesstoß für das Eitorfer Unternehmen, sondern für die allermeisten der Branche angehörigen Firmen bedeuten“, teilte der Sprecher der Geschäftsführung, Thomas Schreiber, am Mittwoch mit.

Weco: Erneutes Verkaufsverbot für Feuerwerk wäre „Todesstoß“

Das Verkaufsverbot 2020 hatte das Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen in eine wirtschaftliche Krise gestürzt. Rund ein Jahr lang habe es für die gesamte Belegschaft Kurzarbeit gegeben. Der Fertigungsstandort Freiberg (Sachsen) soll geschlossen werden. Ein weiteres Werk gibt es in Kiel.

Eitdorf: Weco ist trotz Gefahr zuversichtlich

Das Geschäftsmodell von Weco mit seinen rund 400 Beschäftigten ist nach Schreibers Angaben vollständig auf Silvester ausgerichtet. 95 Prozent des Umsatzes würden an den letzten drei Tagen im Jahr erwirtschaftet. Auch wenn es einzelne Forderungen nach einem erneuten Verbot von privatem Feuerwerk gebe, blicke das Unternehmen aus Eitdorf (Rhein-Sieg-Kreis) zuversichtlich auf das kommende Feuerwerksgeschäft.

Der Hauptgrund des Verkaufsverbots 2020 sei die Entlastung des Gesundheitswesens gewesen. Dabei seien Silvester nur fünf Prozent der Krankenhausbesuche auf Feuerwerk zurückzuführen, argumentierte der Unternehmenschef unter Bezugnahme auf Zahlen eines großen Klinikbetreibers. Die wirklich schweren Verletzungen entstünden durch illegale Pyrotechnik.

Nach Schreibers Auffassung ist privates Feuerwerk geeignet, um den Jahreswechsel „pandemiekonform im kleinen Kreis zu feiern und dabei die aktuelle Zeit voller Entbehrungen sowie schlechter Nachrichten für einen kurzen Augenblick zu vergessen“. Auch in diesem Jahr seien Batterie- und Verbundfeuerwerke wieder im Trend. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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