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Bombe in Herne ist entschärft: Sperrungen aufgehoben, Anwohner dürfen in Häuser zurück

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Von: Nina Büchs, Benjamin Stroka

Luftaufnahme von Herne und eine Fliegerbombe (Montage).
Der Bombenfund wurde an der Kastanienallee, nahe dem Kreisverkehr zwischen Bielefelder und Königstraße gemacht (IDZRW-Montage). © Hans Blossey /Imago & onw-images/Marius Bulling/Imago

An der Kastanienallee in Herne wurde eine Fliegerbombe entschärft. Rund 3500 Menschen mussten für mehrere Stunden ihre Häuser verlassen.

Update, 22:40 Uhr: Die 500-Kilogramm-Bombe an der Kastanienallee ist entschärft, so die Stadt Herne. „Die Sperrungen werden aufgehoben und die Menschen können in ihre Häuser zurückkehren“, heißt es.

Bombenfund in Herne: Entschärfung beginnt

Update, 22:08 Uhr: „Evakuierung abgeschlossen, die Entschärfung beginnt“, teilt die Stadt Herne nun auf Facebook mit.

Bombe in Herne: Entschärfung beginnt in Kürze

Update, 21:50 Uhr: Noch gibt es in Herne keine Entwarnung. Laut Informationen von 24RHEIN soll die Entschärfung jedoch offenbar in der nächsten halben Stunde erfolgen.

Bombenfund Herne: Evakuierung noch nicht abgeschlossen – Krankentransporte dauern an

Update, 20:09 Uhr: Die Evakuierung in Herne ist noch immer nicht abgeschlossen. „Einige Personen können ihre Häuser nicht selbstständig verlassen, diese werden mit Krankenwagen abtransportiert“, so die Stadt auf 24RHEIN-Nachfrage.

Bombenentschärfung in Herne: Evakuierung läuft immer noch

Update, 18:15 Uhr: Die Evakuierung ist aktuell noch in vollem Gange. Ein Zeitpunkt zur Entschärfung der Weltkriegsbombe steht noch nicht fest, so die Stadt Herne gegenüber 24RHEIN.

Bombenentschärfung in Herne: Große Evakuierung – 3500 Menschen betroffen

Erstmeldung vom 23. Juni 2022: Herne – Große Evakuierung in Herne: Am Donnerstag (23. Juni) wurde an der Kastanienallee eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Laut den Experten des Kampfmittelräumdienstes handelt es sich um einen 500-Kilo-Blindgänger. Die Bombenentschärfung muss noch heute stattfinden. Seit 16 Uhr läuft die Evakuierung in Herne. Rund 3500 Menschen im Umkreis von etwa 500 Metern um den Fundort müssen ihre Häuser verlassen. Auch die Warn-App NINA hat bereits ausgelöst.

Bombenentschärfung in Herne: Evakuierung im Umkreis von rund 500 Metern

Ganz überraschend kommt der Bombenfund nicht. An der Kastanienallee war bereits ein Verdachtspunkt ausgemacht worden. Dieser Verdacht hat sich heute durch den Kampfmittelräumdienst bestätigt. Die 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe muss noch heute entschärft werden. Eine geplante Uhrzeit hat die Stadt Herne noch nicht bekannt gegeben. Die Bombenentschärfung kann aber erst beginnen, wenn die Evakuierung in dem Gebiet komplett abgeschlossen ist.

Der Evakuierungsbereich zur Fliegerbombe in Herne.
Der Evakuierungsbereich zur Fliegerbombe in Herne. © Stadt Herne

Die Evakuierung hat um 16 Uhr begonnen. Seitdem müssen die rund 3500 Menschen im Gefahrenbereich ihre Wohnungen und Häuser verlassen. „Polizei, Feuerwehr und die Stadt Herne sperren anschließend den Gefahrenbereich ab“, teilt die Stadt Herne mit. Der Gefahrenbereich liegt in einem Umkreis von ungefähr 500 Metern um den Fundort der Bombe.

Bombenfund in Herne: Gefahrenbereich wird gesperrt

Der von der Evakuierung betroffene Bereich umfasst die Dorneburger Straße, einen Großteil der Bielefelder Straße, bis zur Haussnummer 69, die Holsterhauser Straße vom Kreisverkehr bis zur Nummer 70e, einen Teil der Königstraße und die dazwischenliegenden Straßen. „Der Bereich darf erst wieder betreten werden, wenn das Kampfmittel geräumt ist“, betont die Stadt. Im Evakuierungsbereich befinden sich unter anderem der Dorneburger Park sowie ein Netto-Supermarkt.

Für alle, die nirgendwo anders unterkommen können, wurde eine Betreuungsstelle an der Sporthalle im Sportpark 20 eingerichtet. Unter der Rufnummer 02323-16-9320 wurde ein Bürgertelefon eingerichtet.

Die Fliegerbombe in Herne ist schon der zweite große Bombenfund am Donnerstag in NRW. Bereits in den Mittagsstunden wurde ein Blindgänger in Aachen entschärft. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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