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Fliegerbombe in Wuppertal entschärft: Wähler dürfen wieder in betroffene Wahllokale kommen

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Eine entschärfte Fliegerbombe liegt auf einer LKW-Ladefläche.
In Wuppertal wurde ein Blindgänger gefunden (Symbolbild). © Rolf Vennenbernd/dpa

Wegen eines Bombenfundes mussten in der Nacht in Wuppertal etwa 1500 Menschen evakuiert werden. Im erweiterten Radius befinden sich Wahllokale.

Wuppertal – In Wuppertal ist am Samstagabend (25. September) zwischen dem Wohnquartier Langerfeld-Mitte und der Ortslage Bockmühle eine Fliegerbombe gefunden worden. Wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Wuppertal am frühen Sonntagmorgen sagte, wurde der Blindgänger bei Erdarbeiten gefunden – gegen Abend wurde die Polizei demnach erstmals über einen verdächtigen Gegenstand im Rauental 77A in Kenntnis gesetzt.

In der Nacht liefen die Evakuierungsmaßnahmen im Radius von etwa 250 Metern vom Fundort. „Das müsste grob 1500 Leute betreffen“, sagte die Sprecherin. Nach Beendigung der Maßnahmen werde der Kampfmittelräumungsdienst mit der Entschärfung beginnen. Um 8:30 Uhr am Sonntag meldete die Stadt, die Evakuierung sei beendet. Der Kampfmittelräumdienst beginne um 10 Uhr mit seiner Arbeit. Um 11:55 Uhr meldeten die Spezialisten die erfolgreiche Entschärfung der Bombe.

Fliegerbombe in Wuppertal entschärft: Wahllokale problemlos erreichbar

Die Stadt Wuppertal erklärte um kurz nach 12 Uhr, dass alle Sicherheitsvorkehrungen aufgehoben seien. Das Gebiet sei freigegeben, auch die Anwohner durften in ihre Häuser zurück. „Das heißt auch, dass Wahlberechtigte sich nun problemlos auf den Weg zu den Wahllokalen machen können, die in unmittelbarer Nähe zum Fundort liegen“, twitterte die Stadt.

Fliegerbombe in Wuppertal: Wahllokale betroffen – das gilt für Wähler

Am Sonntagmorgen trat zunächst der Krisenstab der Stadt Wuppertal zusammen. Im erweiterten Radius von 500 Metern um die Bombe liegen Wahllokale. Wer in einem der betroffenen Wahllokale wählen wollte, wurde von der Stadt dazu angehalten, erst nach der offiziellen Entwarnung dort hinzukommen. Die Wahlberechtigten sollten in ihren Wohnungen zu bleiben und sich nicht auf den Weg zu machen.

Für den späten Vormittag war die Entschärfung des Blindgängers geplant. War diese erfolgt, sei der Gang zum Wahllokal wieder freigegeben. Jeder, der wählen wolle, könne dies in den Wahllokalen noch bis 18 Uhr tun, sagte die Stadtsprecherin. „Es gibt keine zeitliche Bedrängnis.“ Geschlossen waren die Wahllokale allerdings nicht – wer trotz des Appells zum Drinnenbleiben ins Wahllokal ging, konnte seine Stimme abgeben – die Wahlvorstände waren vor Ort.

Bombenfund in Wuppertal: Diese Wahllokale waren betroffen

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