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Dortmund: Abgeschobener Totschläger reist wieder ein – und wandert direkt in den Knast

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Bundespolizisten an einem Flughafen.
Die Bundespolizei am Flughafen Dortmund vollstreckte am Wochenende einen Haftbefehl (Symbolbild). © localpic / Imago

Ein 33-jähriger Mann muss für fast vier Jahre in Haft. Bei einer Einreisekontrolle am Flughafen Dortmund stellte sich heraus, dass er ein verurteilter Totschläger ist.

Dortmund – Eine Einreisekontrolle am Flughafen Dortmund endete am Sonntagnachmittag (21. November) für einen 33-jährigen Mann direkt in der JVA. Als die Beamten der Bundespolizei in Dortmund den Mann kontrollierten, stellte sich heraus, dass es einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft gegen ihn gibt.

Flughafen Dortmund: Mann wurde erst wegen Totschlags verurteilt, dann abgeschoben

Der 33-Jährige war gerade mit einem Flug aus Plowdiw in Bulgarien angekommen, als der offene Haftbefehl auffiel. Im Mai 2012 war er wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. „Nach seiner Abschiebung im Juni 2015 reiste der Verurteilte nun unerlaubt in die Bundesrepublik ein und wurde erneut festgenommen“, berichtet ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Auf den 33-Jährigen warten weitere 1400 Tage in der JVA. Und dann vermutlich die nächste Abschiebung.

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