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Untersuchung der Flut-Katastrophe: Wetter-Experte Kachelmann einer der ersten Zeugen

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Jörg Kachelmann bei einer TV-Show.
Jörg Kackelmann ist einer der ersten Zeugen im Untersuchungsausschuss zur Flut-Katastrophe (Symbolbild). © STAR-MEDIA/IMAGO

Die Hochwasser-Katastrophe von Mitte Juli in NRW wird in einem Untersuchungsausschuss aufgearbeitet. Der Wetter-Experte Kachelmann wird am Freitag angehört.

Düsseldorf – Der Wetterexperte Jörg Kachelmann soll am Freitag (26. November) um 16:30 Uhr als einer der ersten Zeugen im Untersuchungsausschuss zur verheerenden Flut in Nordrhein-Westfalen angehört werden. Kachelmann hatte am 13. Juli mittags in einem Tweet gewarnt, es werde „womöglich Zeit, Menschen allmählich behördlicherseits und medial auf ein Hochwasser-Szenario vorzubereiten“. In der folgenden Nacht kam es zu ersten Überschwemmungen.

Flut NRW Untersuchungsausschuss: Kachelmann warnte vor Hochwasser

Unmittelbar vor Kachelmann soll die britische Hydrologie-Professorin Hannah Cloke im U-Ausschuss befragt werden (14:30 Uhr). Sie hatte an der Entwicklung des europäischen Hochwasser-Warnsystems EFAS mitgewirkt und nach der Flutkatastrophe den Behörden ein „monumentales“ Systemversagen vorgeworfen.

Der Untersuchungsausschuss im Landtag von Nordrhein-Westfalen kam mit den Stimmen der Oppositionsabgeordneten von SPD und Grünen zustande. Das Gremium soll mögliche Versäumnisse, Unterlassungen oder Fehleinschätzungen der CDU/FDP-Landesregierung und nachgeordneter Behörden in Zusammenhang mit dem verheerenden Hochwasser von Mitte Juli mit 49 Toten in NRW untersuchen. Im Frühjahr 2022 soll dem Landtag ein öffentlicher Bericht über die bis dahin vorliegenden Erkenntnisse vorgelegt werden. Im Mai 2022 sind Landtagswahlen. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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