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Krankheitserreger im Hochwasser: Händewaschen besonders wichtig

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Von: Johanna Werning

Eine überflutete Straße. Helfer sitzen auf einem Boot.
Die Aufräumarbeiten dauern noch lange Zeit. © Klaus W. Schmidt/Imago

Unzählige Helfer räumen nach den Unwettern in NRW auf. Doch Schlamm und Wasser können Krankheitserreger enthalten, es wird daher zur Vorsicht geraten.

Köln – Im Rhein-Erft-Kreis. Rhein-Sieg-Kreis und im Kreis Euskirchen haben die Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe gerade erst begonnen. Unzählig zerstörte Häuser müssen von den Schlamm- und Wassermassen befreit werden. Dafür werden viele helfende Hände benötigt. Die Bezirksregierung Köln warnt Helfer vor einem möglichen Gesundheitsrisiko. Im Wasser können Krankheitserreger lauern.

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Nach Flutkatastrophe: Offizielle Warnung vor verstecktem Gesundheitsrisiko

Helfer sollen bestimmte Schutzmaßnahmen für ihre Gesundheit einhalten, teilt die Bezirksregierung Köln auf Twitter mit – und dabei geht es nicht etwa um das Coronavirus. Denn „die im Wasser und Schlamm enthaltenen Krankheitserreger können über Hand-Mundkontakt und durch offene Wunden in den Körper gelangen und infektiöse Erkrankungen verursachen.“

Darum gelten für Helfer Hygienemaßnahmen, die äußerst wichtig sind. „Händewaschen mit sauberem Wasser und Seife vor jeder Nahrungsaufnahme oder dem Rauchen.“ Nur so könne man sich vor Bakterien, Keimen und anderen infektiösen Krankheiten schützen, so die Bezirksregierung weiter. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass Kinder nicht im Schlamm oder im Überschwemmungswasser spielen.

Nach Flutkatastrophe: Spendenmöglichkeiten

Neben der Hilfe vor Ort gibt es auch viele weitere Hilfsmöglichkeiten für Menschen außerhalb der Krisengebiete. Die Aktion „Helfen helfen e.V“ bietet speziell für Regionen Rhein-Erft und den Kreis Euskirchen eine Online-Vermittlungsplattform. Dort werden Helfer und Sachspenden vermittelt, die gerade benötigt werden.

Zusätzlich ist es möglich, mit Geldspenden die Betroffenen zu unterstützen. Das sei auch am effektivsten, so Dr. Dieter Schütz, leitender Pressesprecher des Deutschen Roten Kreuzes. Viele Organisationen, Vereine und Städte haben Spendenkonten für die Betroffenen der Flutkatastrophe errichtet.

Auch die Aktion „Helfen helfen e.V.“ hat ein Spendenkonto gestartet. Außerdem können hier Tickets für Benefizkonzerte in Zusammenarbeit mit dem KKK Klub Kölner Karnevalisten erworben werden, hinter dem namhafte Künstler und Bands des Kölner Karnevals stehen. (jw)

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