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Flutkatastrophe in NRW: Bestatter gehen die Transporter aus – „erst mal unersetzlich“

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Nach dem Unwetter in Rheinland-Pfalz: Trümmer haben sich in Altenahr, im Kreis Ahrweiler nach den verheerenden Überschwemmungen angestaut.
Auch die nun benötigten Bestatter wurden vom Hochwasser getroffen. © dpa/Boris Roessler

Nach der Flutkatastrophe in NRW werden Bestatter aufgrund vieler Toter dringend gebraucht. Jedoch sind sie selbst betroffen: Viele Spezialfahrzeuge wurden zerstört.

Düsseldorf – Nach der Hochwasserkatastrophe fehlt es einigen Bestattern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz offenbar an Transportwagen. „Es gibt nur eine sehr begrenzte Anzahl von Bestattungsfahrzeugen, die sind erst mal unersetzlich“, sagte ein Sprecher des Bestatterverbands Nordrhein-Westfalen am Donnerstag.

Flutkatastrophe in NRW: Bestatter-Autos oft mit Wasser vollgelaufen – Einzelanfertigungen schwer ersetzbar

Viele der betroffenen Autos standen etwa bei den verheerenden Fluten in der Garage neben Bestatterinstituten und seien dann –genauso wie die Geschäfte – mit Wasser vollgelaufen. Allerdings „fehlen die dann nur in einzelnen Unternehmen“. Man könne sich untereinander gut unterstützen, indem Kollegen etwa unbeschädigte Transportwagen ausleihen.

Die Fahrzeuge sind den Angaben des Sprechers zufolge Einzelanfertigungen und werden nur auf Anfrage hergestellt. Deshalb sei es schwierig, diese zu ersetzen. Der gesamte Schaden sei noch nicht klar.

Flutkatastrophe in NRW: Kühlräume der Bestatter nicht betroffen

Bestatterunternehmen des Landesverbands hatte das Hochwasser besonders in Wuppertal, Euskirchen, Hagen sowie Ahrweiler stark getroffen. „Wir hatten Wasser bei mehreren Kollegen in den Geschäftsräumen“, berichtete der Sprecher. Es wurden aber keine Kühlräume oder dort untergebrachte Verstorbene von den Fluten getroffen. In Orten, die von Stromausfällen betroffen waren, hätten Kollegen die Verstorbenen zum Beispiel abgeholt und bei sich in den Bestattungshäusern untergebracht, um sie zu kühlen.

Über 1050 Bestatterunternehmen sind im Landesverband in NRW gemeldet, Rheinland-Pfalz zählt den Angaben zufolge über 200 Mitgliedsunternehmen. (dpa/lnw)

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