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Flutkatastrophe in NRW: Landesregierung rechnet mit Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe

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Ein Mann geht an einem zum Teil eingestürzten Haus vorbei.
Während der Flutkatastrophe in NRW sind zahlreiche Häuser zerstört worden. © Oliver Berg/dpa

In einer Sondersitzung hat die NRW-Landesregierung über die weiteren Schritte nach der Flutkatastrophe beraten. Die Schäden sind enorm.

Düsseldorf – Nordrhein-Westfalens Landesregierung geht nach einer umfassenden Erhebung mit fast allen betroffenen Kommunen im Land von Hochwasserschäden in zweistelliger Milliardenhöhe aus. Das wurde am Donnerstag in Düsseldorf nach einer Sondersitzung des Landeskabinetts aus Regierungskreisen bekannt.

Das Kabinett verständigte sich demnach auf eine umfassende und schnelle Hilfe zur Abfederung der Flutschäden. Um einen schnellen Wiederaufbau zu ermöglichen, stellt das Land nach den Angaben in eigener Verantwortung sicher, dass bereits jetzt begonnene Maßnahmen erstattet werden können. Zu diesem Zweck sollten Gespräche mit dem Bund schnell abgeschlossen werden. Das Kita- und Schulangebot in der vom Hochwasser betroffenen Region solle unbedingt sichergestellt werden. Darüber habe im Kabinett Einigkeit geherrscht, verlautete aus den Regierungskreisen.

Flutkatastrophe NRW: „Niemand soll sich wirtschaftlich Sorgen machen müssen“

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte, die Soforthilfe des Landes biete eine schnelle erste Unterstützung. Viele Menschen in der Region wollten direkt anpacken und mit dem Wiederaufbau beginnen. „Daher braucht es einen nationalen Kraftakt mit einem zügigen und klaren Signal vom Bund und Ländern“, sagte der Unionskanzlerkandidat und CDU-Bundesvorsitzende.

Nicht alle Schäden könnten mit Geld wieder gut gemacht werden. Zu sehr schmerzten die vielen Todesopfer, Verletzten und zerstörten Existenzen. „Aber niemand soll sich zumindest wirtschaftlich Sorgen machen müssen“, so Laschet. Niemand solle mit dem Wiederaufbau warten müssen. Das extreme Unwetter hatte allein in NRW 47 Todesopfer gefordert. Auch in Rheinland-Pfalz richtete es verheerende Schäden an. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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