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Nach Flutkatastrophe: NRW-Städte sollen besser geschützt sein

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Eine zerstörte Straße mit Trümmern.
Städte sollen zukünftig besser auf mögliche Katastrophen geplant werden (Symbolbild) © Christoph Reichwein/Imago

Der Wiederaufbau von den vom Hochwasser besonders betroffenen Städten soll an potenzielle Gefahren angepasst werden. Die Städte sollten eine Art Schwammstadt werden.

Essen – Vor dem Wiederaufbau der vom Hochwasser besonders betroffenen Städte warnen Experten vor vorschnellen Entscheidungen. „Es kann durchaus möglich sein, dass in Zukunft in bestimmten Lagen keine Baugebiete mehr neu ausgewiesen werden können, weil eine aktuelle Gefährdungseinschätzung besondere Gefahren feststellt“, sagte Thomas Kufen (CDU), stellvertretender Vorsitzender des Städtetages NRW, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Nach Flutkatastrophe: NRW-Städte sollen besser geschützt sein

„Es könnten beispielsweise auch mehr Überflutungsflächen gebraucht werden, die nicht bebaut werden dürfen. Die jetzt betroffenen Ortschaften werden dann anders aussehen als vor der Überflutung“, zitiert das Blatt Kufen, den Oberbürgermeister von Essen.

Der Landschaftsplaner Dietwald Gruehn von der TU Dortmund fordert ebenfalls in der WAZ Konsequenzen für Neubaugebiete: „Sie können eine Schwachstelle im System darstellen, vor allem dann, wenn sie in nicht geeigneten Lagen, zum Beispiel überschwemmungsgefährdeten Gebieten ausgewiesen werden.“ Künftige Baugebiete sollten nur noch auf geeigneten Standorten entstehen. Und sie müssten – nach dem Prinzip einer Schwammstadt – Wasser durchlassen und speichern können. (dpa/lnw)

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