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„Wir sind kein Pandemietreiber“ – Gastgewerbe fordert Urlaubsmöglichkeiten in NRW

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Der Schriftzug „Hotel“ hängt an der Fassade eines Hotels in der Innenstadt.
Hotels und Gastronomie klagen über weiterhin fehlende Öffnungsperspektiven (Symbolbild). © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) NRW kritisiert fehlende Öffnungsperspektiven und fordert gleichzeitig Urlaubsmöglichkeiten in Eifel und Sauerland.

Neuss – Trotz steigender Corona-Infektionszahlen fordern Nordrhein-Westfalens Hoteliers und Gastronomen von der Politik, Urlaub im Inland zu ermöglichen.

Dehoga NRW: „Hygienekonzepte der Branche funktionieren“

Es sei nicht nachvollziehbar, dass Deutsche zum Osterurlaub nach Mallorca fahren können, aber nicht in Hotels in der Eifel oder im Sauerland privat übernachten dürfen, teilt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) NRW in Neuss mit.

„Wir sind nachweislich kein Pandemietreiber, und so wollen wir endlich auch behandelt werden.“ Die Hygienekonzepte der Branche funktionierten, so der Dehoga. Das staatliche Impfmanagement und die Teststrategie funktionierten hingegen nicht.

Dehoga NRW kritisiert Impf- und Teststrategie: „Zu langsam und zu wenig“

Das Gastgewerbe erwartet seit Monaten, dass der Staat Rahmenbedingungen zu Impfungen, Tests und die Digitalisierung der Kontaktdatennachverfolgung schaffe, „die die Grundlage einer Öffnungs- und eine Offenbleibe-Perspektive für das Gastgewerbe sind“, so der Dehoga.

„Stand heute: Wir impfen zu langsam und zu wenig, haben keine Teststrategie und zu wenig Tests, und die Gesundheitsämter sind immer noch nicht digital angebunden“, kritisiert der Verband. (bs/dpa/lnw)

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