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Mehrere Geldautomaten gesprengt: Gleiche Täter in Bad Oeynhausen und Rheda-Wiedenbrück?

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Mitarbeiter von Polizei und Feuerwehr stehen am frühen Morgen vor einer zerstörten Bankfiliale.
Bei der Sprengung des Geldautomaten wurde das Gebäude stark zerstört. © Guido Schulmann/dpa

In Bad Oeynhausen und Rheda-Wiedenbrück wurden in der Nacht zu Samstag zwei Geldautomaten gesprengt. Die Polizei ermittelt, ob es einen Zusammenhang gibt.

Bad Oeynhausen/Rheda-Wiedenbrück – In Ostwestfalen haben Unbekannte in der Nacht zu Samstag zwei Geldautomaten gesprengt. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten in Bad Oeynhausen (Kreis Minden-Lübbecke) und Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) werde geprüft, teilte die Polizei mit. Ob und wie viel Bargeld die Täter in beiden Fällen in NRW erbeuteten, war zunächst unklar.

Geldautomat in Bad Oeynhausen gesprengt – drei Männer fliehen in einem dunklen Auto

Durch Einfüllen eines Gasgemischs wurde in den frühen Morgenstunden in der Bankfiliale in Bad Oeynhausen der Geldautomat gesprengt. Anwohner sowie ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes bemerkten den Knall und alarmierten die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen waren mindestens drei Männer an der Sprengung beteiligt, die unerkannt in einem dunklen Auto flüchteten. Auch in Köln und Herzogenrath kam es zuletzt zu Sprengungen von Geldautomaten. In Köln-Rondorf wurde ein Geldautomat in einem Hochhaus gesprengt. Die unbekannten Täter flüchteten auf einem Roller. In Herzogenrath wurde ein Täter gefilmt, der gerade den Geldautomaten sprengte.

Geldautomat in Rheda-Wiedenbrück gesprengt – Täter fliehen mit schwarzem Auto

Rund eine Stunde nach der Tat in Bad Oeynhausen wurde laut Polizeiangaben in Rheda-Wiedenbrück ein Geldautomat auf ähnliche Weise gesprengt. Dabei sollen die Täter vermutlich mit einem schwarzen Auto geflüchtet sein. Ob es sich um dasselbe Fahrzeug und dieselben Täter handle, ist demnach Gegenstand der Ermittlungen. In beiden Fällen wurden die Bankräume, in denen sich die Automaten befanden, und die Fassaden der Gebäude erheblich beschädigt. Verletzt wurde laut Polizei niemand.

Die Volksbank in Spenge entging allem Anschein nach nur knapp einem dreisten Einbruchsversuch. Die Täter versuchten sich mit einem unterirdischen Tunnel Zutritt zu verschaffen.

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