1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Polizist erkennt Autofahrer wieder – Verfolgungsjagd endet in Mauer

Erstellt:

Die Flucht des 20-Jährigen endete in einer Grundstücksmauer.
Die Flucht des 20-Jährigen endete in einer Grundstücksmauer. © Polizei Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen endete am Dienstagabend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei für einen 20-Jährigen in einer Mauer. Er war ohne Führerschein unterwegs.

Gelsenkirchen – Ein 20-jähriger Autofahrer aus Gelsenkirchen wollte am späten Dienstagabend vor der Polizei flüchten. Mit mehr als 150 km/h raste der Mann ohne Führerschein vor den Einsatzkräften davon. Doch seine Flucht endete in einer Grundstücksmauer.

Gelsenkirchen: Polizist erkennt 20-Jährigen wieder – Verfolgungsjagd

Zuvor hatte ein Streifenwagen der Polizei den 20-Jährigen gegen 23:50 Uhr auf der Frankampstraße in Erle bemerkt. „Ein Beamter erkannte den Mann von einem zurückliegenden Vorfall wieder, bei dem dieser damals seine Fahrerlaubnis hatte abgeben müssen. Aus diesem Grund sollte der Betroffene einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden“, erklärt ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Doch als der Gelsenkirchener in seinem Rückspiegel das Polizeiauto bemerkte, drückte er aufs Gaspedal. Er soll über den Parkplatz eines Discounters und dann auf die Oststraße gerast sein. Laut Polizeiangaben ignorierte der 20-Jährige auch das mittlerweile eingeschaltete Blaulicht samt Martinshorn. „Bei seiner Fahrt beschleunigte er sein Auto auf über 150 km/h, bei erlaubten 50 Kilometern pro Stunde“, berichtet der Polizeisprecher.

Gelsenkirchen: 20-Jähriger flieht vor Polizei – und kracht in Mauer

Kurz darauf fand die Verfolgungsjagd aber ein abruptes Ende. In der Ewaldstraße kam sein Wagen von der Straße ab und krachte in eine kniehohe Grundstücksmauer. Der 20-Jährige blieb unverletzt, hatte aber weiterhin keinen Führerschein. Das Auto wurde abgeschleppt und als Beweismittel sichergestellt.

Den Mann erwartet nun eine Anzeige. Auch die eigentliche Fahrzeughalterin soll laut Polizeiangaben zur Verantwortung gezogen werden, „wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis“. (bs/ots) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

Auch interessant