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Gelsenkirchen: Jäger erschießt Hund – und stellt sich selbst der Polizei

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Ein Jäger sitzt bei einer Treibjagd auf einem Hochsitz mit seinem Jagdgewehr
Der Gast-Jäger hatte den Hund mit seinem Schuss tödlich verletzt. (Symbolbild) © Bernd Wüstneck/dpa

Ein Jäger hat in Gelsenkirchen wohl aus Versehen einen Hund erschossen. Kurz darauf meldete er sich selbst bei der Polizei.

Gelsenkirchen – Ein Versehen mit Folgen: Am Freitag (3. Dezember) hat ein Jäger in Gelsenkirchen den Hund eines Ehepaares erschossen. Wie die Polizei in Gelsenkirchen am Dienstag auf dpa-Anfrage bestätigte, war das Ehepaar mit zwei Hunden entlang der Emscher auf einem Spaziergang, als plötzlich ein Schuss fiel. Der Täter stellte sich anschließend selbst der Polizei.

Gelsenkirchen: Jäger nur zu Gast vor Ort – tödlicher Schuss auf Hund wohl keine Absicht

Als das Paar ihre Hunde nach dem Schuss des Jägers zurückrief, kam nur ein Vierbeiner zurück. Nach kurzer Suche fanden sie den Schäferhund-Husky-Mischling erschossen auf. Der mutmaßliche Schütze, ein Gast-Jäger aus Oberhausen, habe sich noch am selben Abend bei der Polizei gemeldet, sagte ein Sprecher.

Laut Kreisjägerschaft Gelsenkirchen habe der Mann in dem Jagdrevier, wo mehrere Tierarten wie Hasen, Gänse oder Nutrias bejagt werden dürfen, nicht absichtlich auf den Hund geschossen. Die polizeilichen Ermittlungen in dem Fall dauern an. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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