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Es funkelt, es glitzert: Gelsenkirchen bekommt „Walk of Fame“

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Von: Anna Maria Pejsek

Ein bisschen Glamour aus der Promi-Hochburg Los Angeles schwappt nun auch nach Gelsenkirchen. Die Großstadt im Ruhrgebiet bekommt seinen eigenen „Walk of Fame“.

Gelsenkirchen – Der „Walk of Fame“ in Los Angeles ist weltberühmt. Er verewigt Künstlerinnen und Künstler aus der Unterhaltungsbranche auf dem Boden in Form von Sternen. Auf der Kulturmeile in Gelsenkirchen-Buer, vor dem Kino Schauburg, bekommt die Stadt nun ihren eigenen „Walk of Fame“.

Walk of Fame in Hollywood, Industrie in Gelsenkirchen (Montage)
Glamour für das Industriegebiet: Gelsenkirchen bekommt seinen eigenen „Walk of Fame“ (IDZRW-Montage). © Ringo Chiu/dpa & Fabian Strauch/dpa

Der „Walk of Fame“ in Los Angeles

►Standort: Er erstreckt sich über 15 Häuserblöcke zu beiden Seiten des Hollywood Boulevard. Von der Gower Street im Osten zur La Brea Avenue im Westen. Darüber hinaus verläuft der Walk of Fame noch drei Blöcke in nordöstlicher Richtung entlang der Vine Street, beginnend am Sunset Boulevard im Süden, den Hollywood Boulevard querend bis hinauf zur Yucca Street.

►Kategorien, die auf dem „Walk of Fame“ zu finden sind: Film, Fernsehen, Radio, Musik und Theater.

► Alle im Jubiläumsjahr 2010 verliehenen Sterne wurden zusätzlich mit einem Emblem zum 50-jährigen Bestehen des „Walk of Fame“ verziert.

► Auf dem „Walk of Fame“ sind zurzeit 2740 Sterne zu finden.

„Walk of Fame“ in Gelsenkirchen: Bürgerinnen und Bürger sind gefragt

Das Besondere dabei: Die Bürgerinnen und Bürger aus Gelsenkirchen dürfen mitentscheiden, wer auf dem „Walk of Fame“ vor dem Kino Schauburg in Zukunft verewigt wird. Vorschläge können laut WDR über die Social-Media-Plattformen eingereicht werden. Für die Gestaltung der Bodenplatte sind die lokalen Künstlerinnen und Künstler gefragt. Sie dürfen dazu im nächsten Jahr in Form von einem Wettbewerb Ideen dazu ausarbeiten.

Die FDP hat 2021 den Stein für den „Walk of Fame“ ins Rollen gebracht. Der Rat stimmte mehrheitlich zu. FDP-Ratsherr Christoph Klug hatte den Beginn schon für 2022 angesetzt, daraus wurde jedoch nichts. 2023 soll der Baubeginn dann starten.

Diese Promis haben gute Karten für den „Walk of Fame“

Die ersten Anwärter auf einen Platz sind auch schon bekannt. Ob der „Walk of Fame“ wie in Los Angeles in Form von Sternen abgebildet wird, ist jedoch noch unklar. Torhüter Manuel Neuer und Rudi Assauer gehören jedenfalls schon zu den Kandidaten, die eine Würdigung erhalten könnten.

Außerdem die Sängerin Claire Waldoff, die aus Gelsenkirchen kommt, der Künstler Anton Stankowski und der Ausstellungsmacher Rolf Glasmeier. Ein besonderer Vorschlag ist auch der Oscar-Gewinner und Schauspieler Christopher Walken. Sein Cousin Klaus Wälken wohnt in Gelsenkirchen-Buer. (amp) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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