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Goch: 17 Menschen verlieren durch Brand ihr Zuhause – Müll fing Feuer

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Feuerwehr
Der Müll im Keller der Flüchtlingsunterkunft hatte Feuer gefangen. (Symbolbild) © Philipp von Ditfurth/dpa

Eine Flüchtlingsunterkunft in Goch ist nach einem Brand unbewohnbar geworden. Das Feuer hatte wichtige Leitungen beschädigt. 17 Bewohner brauchen nun ein neues Zuhause.

Goch – Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Goch im Kreis Kleve (NRW) haben 17 Menschen mitten in der Nacht zum Mittwoch das Gebäude verlassen müssen. Verletzt wurde dabei niemand, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mit.

Goch: Brennder Müll beschädigt wichtige Leitungen der Flüchtlingsunterkunft

Kurz vor 2 Uhr war der Müll im Keller in Brand geraten, woraufhin das Feuer die Strom- und Wasserversorgung beschädigte. Die Bewohner hätten das Haus in der Klever Straße schon verlassen, als die Feuerwehr ankam und den Brand im Gebäude löschte. Es sei vorläufig unbewohnbar, die insgesamt 25 dort gemeldeten Menschen kämen nun woanders unter.

Durch einen Flur im Keller zog der Rauch auch in eine benachbarte Flüchtlingsunterkunft. Dort waren laut Angaben eines Feuerwehrsprechers lediglich Lüftungsmaßnahmen nötig.

Brand in Flüchtlingsunterkunft in Goch: Ursache für Feuer unklar – keine politische Tat vermutet

Die Brandursache war am Mittwoch noch unklar. Der Staatsschutz der Polizei Krefeld ermittle. Es werde auch geprüft, ob ein Zusammenhang mit einem Brand im Mai in der gleichen Flüchtlingsunterkunft bestehe. Hinweise auf politisch motivierte Taten lagen bislang aber nicht vor, hieß es.

Ähnlich fatal war ein Brand in Königswinter, welcher die Wohncontainer von Erntehelfern komplett zerstört hatte. (os mit ots und dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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