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Hückeswagen: Großbrand in Lagerhalle – Ermittler untersuchen Brandort

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Von: Isabel Wetzel

Großbrand Hückeswagen Lagerhalle eines metallverarbeitenden Betriebes brannte in dem oberbergischen Hückeswagen völlig aus.
Die Lagerhalle ist komplett ausgebrannt. © Tim Oelbermann/Imago

In der Carl-Benz-Straße in Hückeswagen gab es am Montag einen Großbrand in einer Lagerhalle. Die Feuerwehr hat vor gefährlichen Rauchgasen gewarnt.

Hückeswagen – In der Carl-Benz-Straße in Hückeswagen (Oberbergischer Kreis) ist am Montagnachmittag (15. November) ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr hatte über die Warn-App Nina vor der Ausbreitung gefährlicher Rauchgase gewarnt. Die Warnung wurde inzwischen aber aufgehoben. Der Wind trug den Rauch den Angaben zufolge in nordwestliche Richtung, die Rauchwolke sei weithin zu sehen gewesen. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Brandermittler werden den Brandort untersuchen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Wann mit Ergebnissen zu rechnen ist, ist noch nicht klar.

Großbrand in Hückeswagen: Lagerhalle brennt lichterloh

Wie die Polizei auf Nachfrage von 24RHEIN bestätigt, stand in dem Industriegebiet im Stadtteil Winterhagen eine Lagerhalle in Vollbrand. Da noch nicht bekannt sei, was in der Halle gelagert wurde, könne auch noch keine Einschätzung darüber abgegeben werden, wie gefährlich der Rauch ist, heißt es von der Rettungsleitstelle Oberberg. Die gesamte Feuerwehr aus Hückeswagen war bei dem Feuer im Einsatz und bekam Unterstützung aus Radevormwald und Remscheid. Zusammen mit Polizei und Rettungsdienst waren in der Spitze rund 100 Kräfte im Einsatz.

Nach Informationen des Polizeisprechers wurden bei dem Feuer keine Menschen verletzt. Die Feuerwehr hatte unter anderem ein Messfahrzeug im Einsatz, das bislang allerdings keine gesundheitsgefährdenden Werte festgestellt hat, erklärte die Feuerwehr gegenüber Radio Berg.

Hückeswagen: Großbrand in Lagerhalle – Feuerwehr warnt vor massiver Rauchentwicklung

Die Einsatzkräfte baten die Menschen in der näheren Umgebung zunächst, sich in geschlossene Räume zu begeben und Fenster und Türen vorsorglich geschlossen zu halten, sowie Klima- und Lüftungsanlagen abzuschalten. Gegen 17.30 Uhr sei das Feuer unter Kontrolle gewesen, rund 70 Kräfte seien aber weiterhin mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Da der Brand in einem reinen Industriegebiet liegt, kam es laut Polizei nicht zu größeren Einschränkungen im Verkehr. Die nahegelegene L81 war von dem Einsatz nicht betroffen. (iwe) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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