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Häftling setzt sich bei Freigang ab und feiert am 11.11. Karneval

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Ein 26-jähriger Häftling hat sich bei einem Freigang aus dem Staub gemacht, um Karneval zu feiern. Danach meldete er sich freiwillig wieder bei der Polizei.

Siegen – Er wollte nochmal „ordentlich feiern“. So erklärte ein Häftling am Bahnhof in Siegen (NRW) der Bundespolizei, warum er sich ein paar Tage zuvor bei einem Freigang abgesetzt hatte. Am 11.11. feierte er dann Karneval – und meldete sich ein paar Tage später selbst freiwillig wieder bei der Polizei.

Feiernde Jecken beim Karneval in Köln und ein Mann in Handschellen (Montage).
Nach seinem Party-Ausflug an Karneval ist der Mann wieder in Haft (Symbolbilder/IDZRW-Montage). © Rolf Vennenbernd/dpa & Fotostand/K.Schmitt/Imago

11.11.: Häftling setzt sich bei Freigang ab – und feiert Karneval

Der 26-Jährige sitzt eigentlich eine zweijährige Haftstrafe wegen Betäubungsmittel-Delikten in der JVA Euskirchen ab. Kurz vor Ablauf der Gefängnisstrafe war der Wunsch nach dem jecken Treiben zum Karnevals-Auftakt aber offenbar so groß, dass der Mann sich bei einem Freigang einfach aus dem Staub machte. Am 11.11. stürzte er sich dann in die Karnevalspartys.

Am Dienstag (15. November) meldete er sich dann am Siegener Bahnhof bei der Bundespolizei. Er erklärte denn Beamten, dass er nun seine 28 Tage Restfreiheitsstrafe absitzen wolle. „Die Bundespolizisten kontrollierten den Mann, die Überprüfung bestätigte seine Aussagen“, teilt die Bundespolizei mit. Er sitzt jetzt wieder in seiner Zelle. Unklar ist, welche Folgen die Karnevalsparty für den 26-Jährigen haben wird. (bs/ots/dpa) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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