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Hagen: Wichtige Brücke wird nach Flut freigegeben – Verkehr kann wieder rollen

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Kanzlerin Angela Merkel besucht das Flutgebiet in Hagen und besichtigt eine Brücken-Baustelle.
Kanzlerin Angela Merkel besuchte das Flutgebiet in Hagen und besichtigte eine Brücken-Baustelle (Archivbild). © Oliver Berg/dpa

Durch die Flutkatastrophe in NRW wurde eine Brücke in Hagen schwer beschädigt. Nun wird die wichtige Verbindung wieder für den Verkehr freigegeben.

Hagen – Gut zwei Monate nach der Flutkatastrophe wird ein wichtiges Bauwerk in Hagen wieder für den Verkehr freigegeben. An der Stelle einer eingestürzten Brücke habe man in kurzer Zeit an der Landstraße 701 eine neue Konstruktion errichtet, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW mit. Der Verkehr auf der Straße mit überregionaler Verbindungsfunktion könne ab Dienstag wieder rollen. Mit Vertretern auch aus dem Düsseldorfer Verkehrsministerium werde die neue Brücke am Vormittag (9:30 Uhr) offiziell für den Verkehr freigegeben.

Hagen: Wichtige Brücke wird nach Flut freigegeben – Überblick

Hagen: Brücke in Rekordzeit wieder aufgebaut

In Rekordzeit sei die neue Konstruktion an der Landstraße 701 erbaut worden und ermögliche einen weiteren Schritt in Richtung Normalität, sagte ein Vertreter des Düsseldorfer Verkehrsministeriums am Dienstag beim Startschuss. Die Bauzeit betrug rund zwei Monate. Der Verkehr auf der Landesstraße habe eine weitreichende Verbindungsfunktion in der Region und könne nun wieder fließen, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW mit.

Ein 500 Tonnen-Kran hatte die Fertigteile den Angaben zufolge Mitte August passend eingehoben. Um schnellstmöglich voranzukommen, habe das Land dafür gesorgt, dass Ersatzneubauten ohne weitere Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen gebaut werden könnten.

Hagen: Angela Merkel besuchte eingestürzte Brücke

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich in der Stadt am Rande des Ruhrgebiets Anfang September auch die schwer beschädigte Brücke angesehen. Der Wiederaufbau werde insgesamt lange dauern und einen langen Atem brauchen, hatte sie betont. Bund und Länder stellen Opfern der Flut im Westen Deutschlands in den nächsten Jahren für den Wiederaufbau rund 30 Milliarden Euro bereit. In NRW und Rheinland-Pfalz waren Landstriche von den Wassermassen weggerissen oder verwüstet worden, auch zahlreiche Straßen- und Schienenwege wurden beschädigt. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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