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Nach Hochwasser: Stadt Hagen warnt vor Krankheitserregern im Schlamm

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Eine eingestürzte Brücke in Hagen.
Auch die Stadt Hagen kämpft mit den Folgen der Überschwemmung © Friedrich Stark/Imago

Das Hochwasser hat auch Hagen schwer getroffen. Die Stadt warnt bei den Aufräumarbeiten vor Krankheitserregern im Schlamm. Erste Infektionen seien bereits aufgetreten.

Hagen – Beim Aufräumen der Hochwasser-Schäden sollten Helfer unbedingt wasserabweisende Schutzkleidung und Handschuhe tragen. Der zurückgebliebene Schlamm sei häufig mit Krankheitserregern verseucht, teilte die Stadt Hagen am Freitag mit. Dort seien bereits Magen-Darm-Erkrankungen und Wundinfektionen im Zusammenhang mit den Reinigungsarbeiten aufgetreten. Auch die Bezirksregierung Köln warnte bereits vor dem möglichen Gesundheitsrisiko.

Nach Hochwasser in Hagen: Stadt warnt – Schutzmaßnahmen im Überblick

Nach Hochwasser in Hagen: Stadt warnt vor Krankheitserregern im Schlamm

Vor dem Kontakt mit Lebensmitteln und vor dem Rauchen sollten die Hände gründlich gewaschen werden, riet die Stadt. Lebensmittel, die in Kontakt mit dem Schlammwasser gekommen sind, dürften nicht mehr verzehrt werden. Das gelte auch für im Garten angebautes Gemüse, das überschwemmt war. Kleinere Verletzungen müssten desinfiziert werden, bei größeren und tieferen Wunden solle man einen Arzt aufsuchen. Helfer sollten ihren Tetanus-Schutz überprüfen und gegebenenfalls auffrischen.

Nicht nur in Hagen laufen die Aufräumarbeiten trotz Keimgefahr auf Hochtouren. Auch im Rhein-Erft-Kreis, im Rhein-Sieg-Kreis und im Kreis Euskirchen haben die Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe begonnen. (mit dpa)

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