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Hagen: Polizeihund „Manni“ gestorben – seine Kollegen trauen

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Ein Schäferhund vor einem weißen Hintergrund.
Polizei-Diensthund Manfred © Polizei Hagen

Polizeihund „Manni“ ist gestorben. Der Schäferhund lebte vor seiner Karriere als Schutz- und Rauschgiftspürhund bei einem Obdachlosen auf der Straße.

Hagen – Die Polizei Hagen trauert um einen tierischen Kollegen: Diensthund Manfred ist im Ruhestand gestorben, wie das Polizeipräsidium am Freitag samt Foto mitteilte. Auf das Tier, genannt „Manni“ oder „Der Professor“, sei immer zu 100 Prozent Verlass gewesen. Mit seinem Hundeführer war Manni bis 2019 als Schutz- und Rauschgiftspürhund unterwegs. Davor hatte „Manni“ ein bewegtes Leben.

Hagen: Polizeihund „Manni“ gestorben – seine Kollegen trauen

Denn als junger Hund habe nichts auf die spätere Ermittlerkarriere hingewiesen. Laut Mitteilung lebte Manfred zunächst mit einem Obdachlosen auf der Straße, bis er durch Zufall bei seinem Hundeführer ein Zuhause fand. „Unerschrocken, clever und mit einem hohen Triebverhalten leistete der Polizeihund hervorragende Arbeit“, heißt es im Nachruf der Polizei.

Auch Polizeihund „Bope“ leistete zuletzt hervorragende Arbeit – während einer Feierabend-Gassirunde deckt er in Bergisch Gladbach einen Drogenhandel auf. In Köln sticht Polizeihund Enox immer wieder hervor. Gleich mehrere Male beschützte er seine Kollegen. (dpa/lnw)

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