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Hauptbahnhof Dortmund: Frau ohne Ticket und Maske im Zug – dann bedient sie sich auch noch in einer Drogerie

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Von: Lydia Mayer

Blick auf den Eingang vom Hauptbahnhof Dortmund.
Eine uneinsichtige Düsseldorferin bescherte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund mehrere Einsätze. © Henning Kaiser/dpa

Am Hauptbahnhof Dortmund macht eine 48-jährige Düsseldorferin mehrfach Ärger und lässt sich auch von der Polizei nichts sagen. Am Ende landet sie in einer Zelle.

Dortmund/Düsseldorf – Am Dienstagnachmittag musste sich die Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund gleich mehrmals mit einer uneinsichtigen Frau aus Düsseldorf auseinandersetzen. Doch nachdem mehrfaches Zureden keinen Erfolg brachte, wurde die 48-Jährige in Gewahrsam genommen.

Düsseldorferin ohne Ticket und Maske: Bundespolizei kommt zum Einsatz

Gegen 17:30 Uhr am Dienstag rief der Zugbegleiter der RB 52 von Hagen nach Dortmund die Bundespolizei zu Hilfe. Die 48-jährige Reisende hatte kein Zugticket, wollte sich nicht ausweisen und trug die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung nicht.

Gegenüber den Einsatzkräften erklärte die 48-Jährige, dass sie ein freier Mensch sei und nicht der deutschen Gerichtsbarkeit unterläge. Die Bundespolizisten nahmen die Frau mit auf die Wache, wo sie die Identität der Maskenverweigerin feststellen konnten. Dann ließen sie sie gehen.

Hauptbahnhof Dortmund: Frau aus Düsseldorf sorgt auch in Drogerie für Ärger

Wenige Minuten später wurden die Beamten der Bundespolizei von Mitarbeitern einer im Bahnhof ansässigen Drogerie angefordert. Hier trafen die Polizisten erneut auf die 48-Jährige aus Düsseldorf. Nach Angaben der Drogeriemitarbeiter habe sie diverse Lebensmittel gegessen, ohne dafür zu bezahlen. Auch dort trug die Frau keine Maske.

Anschließend wurde die Frau abermals zur Wache der Bundespolizei gebracht. Bei der Durchsuchung trat die Frau um sich und traf dabei einen Beamten am Bein. Die Bodycams der Bundespolizisten waren während des Einsatzes eingeschaltet und dokumentierten das Verhalten der 48-Jährigen. Da die Düsseldorferin sich nicht beruhigen ließ, wurde sie anschließend in das Gewahrsam der Polizei Dortmund verbracht.

Düsseldorferin macht in Dortmund Ärger: Bundespolizei hat mehrere Strafverfahren eingeleitet

Die Bundespolizei wertet nun die Videos der Drogerie und der Bodycams aus und leitetet ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen ein. Zudem wurde der Frau zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren nach der Corona-Schutz-Verordnung zur Last gelegt. (dpa/lys)

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