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Nach Tumult vor Privathaus von Herbert Reul: Drei Verdächtige identifiziert

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Einsatzkräfte der Polizei sind im Einsatz. In der Nähe des Privathauses von Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul.
Bis zu 162 Polizeikräfte der Polizei waren am Privathaus von NRW-Innenminister Herbert Reul im Einsatz (Archivbild). © Gianni Gattus/dpa

Die Polizei hat drei Verdächtige identifiziert, die vor dem Haus von NRW-Innenminister Herbert Reul am 10. Oktober für einen Tumult gesorgt haben sollen.

Düsseldorf/Leichlingen – Nach dem Tumult vor dem Privathaus von Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) in Leichlingen hat die Polizei drei Verdächtige identifiziert. Wie aus einer Vorlage für den Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags hervor geht, waren insgesamt 13 vermummte Personen bei der Aktion dabei. Sie hätten unter anderem „Reul, verpiss dich“ skandiert und Pyrotechnik gezündet.

Nachbarn hätten laut Innenministerium Videos des Vorfalls am 10. Oktober gemacht. Die würden nun ausgewertet, heißt es in dem Bericht, den Grüne und AfD jeweils getrennt beantragt hatten. Erst danach könne man sagen, ob und was man konkret den drei Beschuldigten vorwerfen könne. Reul habe Strafanzeige gestellt, dabei gehe es um die Beleidigung eines Politikers. Zudem werde auch wegen der Bengalos ermittelt.

Tumult vor Haus von Herbert Reul: Verdächtige aus linker Szene bekannt

Bei dem Einsatz rund um Reuls Haus waren laut Innenministerium in der Spitze 162 Polizisten im Einsatz. Beim Kölner Staatsschutz sei eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen „Bengalo“ eingesetzt worden. „Die drei Beschuldigten sind bereits im Bereich der politisch linksmotivierten Kriminalität in Erscheinung getreten“, schrieb das Ministerium. Hinweise zu einer konkreten linksextremistischen Gruppierung oder dem Demonstrationsbündnis „Versammlungsgesetz NRW stoppen“ lägen bei den dreien nicht vor. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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