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Bombenfund in Essen: Blindgänger entschärft ‒ Sperrungen werden aufgehoben

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Von: Mick Oberbusch

Eine Fliegerbombe nach der Entschärfung.
Im Südviertel von Essen wurde am Mittwoch auf der Sachsenstraße eine Fliegerbombe gefunden (Symbolbild). © Die Videomanufaktur / Imago

Im Südviertel von Essen wurde am Mittwoch eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Diese ist mittlerweile entschärft – beim Verkehr gibt es dennoch weiter Auswirkungen.

Bombenfund in Essen: Rund 150 Einsatzkräfte unterwegs, 270 Anrufe beim Bürgertelefon

Update vom 19. Januar, 21:26 Uhr: „Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe im Südviertel in Höhe der Sachsenstraße 27 wurde heute (19. Januar) erfolgreich entschärft“, erklärt die Stadt Essen. Rund 300 Anwohnerinnen und Anwohner mussten evakuiert werden, weitere 2.000 Personen im inneren Kreis sich luftschutzgemäß verhalten. Ein Betreuungsangebot wurde in der Weststadthalle eingerichtet und wurde von elf Personen genutzt. Es wurden insgesamt acht Krankentransporte durchgeführt.

Im Rahmen der heutigen Entschärfung waren rund 150 Einsatzkräfte der Essener Feuerwehr, der RGE, der Polizei, der Autobahnpolizei, Autobahn GmbH, Deutsche Bahn, Ruhrbahn, Stadtwerke Essen, des Ordnungsamtes sowie der Hilfsorganisationen im Einsatz. Beim Bürgertelefon gingen über 270 Anrufe ein. Die Sperrung der A40 sowie die anderen Straßensperrungen werden nach und nach wieder aufgehoben. Auch der Verkehr der Deutschen Bahn und der Ruhrbahn kann wieder ohne Einschränkungen laufen.

Nach Bombenfund in Essen: Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg um 21:10 erfolgreich entschärft

Update vom 19. Januar, 21:11 Uhr: Der Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg, der heute in Essen für eine Evakuierung und viel Verkehrschaos gesorgt hat, ist entschärft. Das meldete die Stadt Essen um 21:10 am Mittwochabend (19. Januar). Die Straßensperrungen in der Umgebung würden nach und nach aufgehoben, heißt es weiter. Wann die A40 wieder voll befahrbar ist, steht ebenfalls noch nicht fest.

Bombenfund in Essen: Evakuierung abgeschlossen, Entschärfung beginnt

Update vom 19. Januar, 20:22 Uhr: Die Evakuierung des betroffenen Gebietes rund um die Fundstelle des Blindgängers aus dem 2. Weltkrieg ist abgeschlossen. Nun könne mit der Evakuierung begonnen werden, teilte die Stadt Essen pünktlich um 20:15 Uhr mit.

Nach Bombenfund in Essen: A40 aktuell gesperrt ‒ erster Evakuierungsdurchgang abgeschlossen

Update vom 19. Januar, 20:00 Uhr: Der erste Evakuierungsdurchgang des Ordnungsamtes ist inzwischen abgeschlossen, der zweite beginnt unmittelbar im Anschluss. Zudem müssten auch noch Krankentransporte durchgeführt werden, erklärt die Stadt, auch die A40 ist inzwischen gesperrt. Aktuell müsse noch abgewartet werden, dass der Verkehr sowohl auf der Autobahn als auch auf den anderen Straßen im Sperrbereich abgeflossen ist.

Bombenfund in Essen ‒ Evakuierung schreitet voran, Autobahn A40 noch geöffnet

Update vom 19. Januar, 19:16 Uhr: Aktuell wird der äußere Evakuierungs-Kreis zugezogen (siehe Update 17:14 Uhr), die Autobahn A40 bleibt aber noch offen. „Um die Einschränkungen auf der A40 so kurz wie mögich zu halten, wird die Sperrung erst im letzten Moment erfolgen. Es ist aber in Kürze damit zu rechnen“, erklärt die Stadt weiter.

Essen: Nach Bombenfund ‒ Evakuierung des inneren Kreises beginnt

Update vom 19. Januar, 18:34 Uhr: Wie die Stadt Essen erklärt, wird der innere Kreis jetzt zugezogen, damit beginnt der erste Evakuierungsdurchgang. Damit beginnen auch die Verkehrseinschränkungen bei der Ruhrbahn. Ab 19 Uhr wird die Deutsche Bahn den Zugverkehr auf dem betroffenen Streckenabschnitt stoppen bzw. umleiten, heißt es weiter.

Ordnungsamt beginnt im Einsatzbereich mit Durchsagen ‒ Sirenen in Nähe von Bomben-Fundort ausgelöst

Update vom 19. Januar, 18:18 Uhr: Die Stadt Essen gibt weitere Updates zur geplanten Bombenentschärfung. „Im Evakuierungsbereich werden nun die Lautsprecherdurchsagen des Ordnungsamtes beginnen. Auch die Sirenen in der Nähe des Fundortes werden zur Warnung der Bevölkerung jetzt ausgelöst“, heißt es.

Essen: Evakuierung nach Bombenfund im Südviertel beginnt ‒ 150 Einsatzkräfte unterwegs

Update vom 19. Januar, 18:01 Uhr: Wie die Stadt Essen erklärt, müssen rund 300 Anwohnerinnen und Anwohner für die heutige Entschärfung evakuiert werden. Das betrifft die Personen, die im „inneren Kreis“ wohnen (siehe Update 17:14 Uhr), doch auch Bürgerinnen und Bürger im „äußeren Kreis“ sind betroffen. „Knapp über 2.000 Personen, die im äußeren Kreis wohnen, müssen sich luftschutzmäßig verhalten“, heißt es weiter. Über 150 Einsatzkräfte seien zudem aktuell unterwegs.

Bombenfund in Essen: Folgende Straßen von Evakuierung betroffen ‒ Bereich weiträumig umfahren

Essen: Bombe bei Fund „stark bewegt“ ‒ Gebiet muss großräumig umfahren werden

Update vom 19. Januar, 17:14 Uhr: Weil die Bombe beim Fund stark bewegt wurde, wurde der Bereich um den Fundort heute Mittag (19. Januar) umgehend großräumig abgesperrt, erklärt die Stadt Essen. Die Polizei habe deshalb die Straßensperrung direkt auf die B224/ Hans-Böckler-Straße ausgeweitet. Von der Frohnhauer Straße bis zur Kruppstraße sind keine Zufahrten auf die B224 mehr möglich. Das betrifft auch die Kreuzungen Hans-Böckler-Straße/Hachestraße und Schederhofstraße/ Münchener Straße / Am Europa-Center. Es wird gebeten, dass der Bereich jetzt schon weiträumig umfahren wird.

Evakuierungsradius nach Bombenfund im Südviertel von Essen
Die Stadt Essen hat für eine nötige Evakuierung nun die Sperrstellen festgelegt. Im roten, inneren Kreis der Sperrstelle ist eine vollständige Evakuierung nötig. © Stadt Essen/Twitter

Bombenfund in Essen: Auch Fahrplan der Deutschen Bahn von Entschärfung beeinträchtigt

Update vom 19. Januar, 16:40 Uhr: Auch auf den Fahrbetrieb der Deutschen Bahn könnte die Bombenentschärfung in Essen Auswirkungen haben. „Auch bei der Deutschen Bahn wird es im Laufe des späten Nachmittags aufgrund der Bombenentschärfung Beeinträchtigungen geben. Während der Entschärfung darf kein Bahnverkehr im Sperrbereich fahren. Die Züge aus Richtung Bochum/Gelsenkirchen dürfen den Essener Hauptbahnhof noch anfahren und müssen dort warten. Aus der Gegenrichtung endet der S-Bahn-Verkehr im Bahnhof Essen-West. Es ist davon auszugehen, dass der Fernverkehr über Oberhausen/Gelsenkirchen umgeleitet werden muss. Ab wann genau die Einschränkungen gelten werden, ist noch nicht bekannt“, erklärt die Stadt.

Bombenfund in Essen: Alle News zur Entschärfung im Überblick

Update vom 19. Januar, 16:08 Uhr: Die Stadt hat eine Betreuungsstelle eingerichtet. Diese steht in der Weststadthalle, Thea-Leymann-Straße 23, und ist „ab sofort einsatzbereit“. „Feuerwehr und Hilfsorganisationen werden die aktuell besondere Lage rund um das Coronavirus bei der Betreuung der Menschen vor Ort berücksichtigen“, heißt es weiter.

Essen: Bombe im Südviertel gefunden ‒ A40 muss teilweise gesperrt werden

Update vom 19. Januar, 16:03 Uhr: Wie die Stadt Essen soeben mitteilte, müssen im Zuge der Bombenentschärfung auch Teile der Autobahn A40 gesperrt werden. „Im Rahmen der Entschärfung wird heute auch die A40 gesperrt. Zwischen den Anschlussstellen Essen-Holsterhausen und Essen-Huttrop muss die Autobahn während der Entschärfung leer sein.“ Wann genau diese Autobahnsperrung erfolge, stehe laut Stadt Essen noch nicht fest.

Fliegerbombe in Essen: Was Anwohner wissen müssen

Erstmeldung vom 19. Januar, 15:38 Uhr: Essen ‒ Am Mittwochmittag (19. Januar) ist auf der Sachsenstraße (Höhe Hausnummer 27) im Südviertel von Essen eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden. Der Blindgänger müsse noch heute entschärft werden, heißt es auf der Warn-Seite des Bundes, die den Kampfmittelfund um kurz vor 15 Uhr vermeldete. Alle Gebäude im Umkreis von 250 Metern um die Fundstelle müssen geräumt werden. Wieviele Menschen davon betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Sachsenstraße liegt in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs.

Zudem sei auch ein Berufskolleg in unmittelbarer Nähe von dem Fund und den daraus resultierenden Arbeiten betroffen. „Das benachbarte Erich-Brost-Berufskolleg wurde geräumt und auch die B224 wurde zwischen Kruppstraße und Hachestraße voll gesperrt. Wir halten euch auf dem Laufenden!“, meldete die Stadt Essen auf Twitter. Direkt nach dem Fund hatte es noch gehießen: „Es ist noch nicht klar, ob ein Zünder vorhanden ist und eine Entschärfung erfolgen muss. Da die Bombe aber erheblich bewegt wurde, hat die Polizei bereits Sofortmaßnahmen eingeleitet.“ Nun ist klar, dass eine Entschärfung vorgenommen werden muss.

Essen: Bombe im Südviertel gefunden ‒ Anwohner rund um die Fundstelle sollen sich von Fundort abwenden

Weiter heißt es: „Die Anwohner im Bereich zwischen 250 m und 500 m um die Fundstelle müssen sich zum Zeitpunkt der Entschärfung im Gebäude zur abgewandten Seite des Fundorts aufhalten. Hilfsbedürftige Personen können sich beim Bürgertelefon unter 0201-1238-888 melden.“ Auch auf Lautsprecherdurchsagen solle geachtet werden. Zudem wird empfohlen, Fenster und Türen zu schließen sowie die Klimaanlage abzuschalten. Erst vor wenigen Minuten‒ am Mittwochnachmittag wurde auch eine Bombe in Dortmund entschärft. (mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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