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Hilden: Mann fuhr neun Jahre ohne Führerschein – so flog er auf

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Ein Führerschein und ein Autoschlüssel auf einem Fahrzeugschein
Seinen Führerschein hatte der Mann schon im August 2012 verloren. (Symbolbild) © Marius Becker/dpa

Bei einer Kontrolle in Hilden hat die Polizei einen 41-jährigen Autofahrer angehalten, der seit neun Jahren keinen Führerschein mehr besitzt.

Hilden – Eine unbestimmte Vorahnung von Polizisten in Hilden (Kreis Mettmann), stellte sich im Nachhinein als richtig heraus. Die Beamten hatten am Montagabend (5. Juli) einen Autofahrer angehalten, der wohl neun Jahre ohne Führerschein unterwegs war.

Hilden: Opel-Fahrer wird bei Polizei-Kontrolle nervös – Datenüberprüfung offenbart die Wahrheit

Die Beamten hatten den 41-Jährigen in seinem silbernen Opel Vectra am Montag gegen 18 Uhr auf dem Ostring gestoppt. Bei der anschließenden Routine-Kontrolle wirkte der Opel-Fahrer laut Polizeiangaben „sofort äußerst nervös“ und verweigerte die Herausgabe der geforderten Dokumente wie Fahrzeugpapiere und Führerschein.

Das machte die Polizisten berechtigterweise stutzig, sodass sie eine „polizeiliche Datenüberprüfung“ durchführten. Das Resultat: Der 41-jährige Mann aus Hilden war schon seit August 2012 nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Diese war ihm damals von den Behörden entzogen worden.

Hilden: 41-Jähriger fuhr seit 2012 ohne Führerschein – Strafverfahren eingeleitet

Die Polizisten konfrontierten den Mann damit und machten ihn auf seine Straftat aufmerksam. Daraufhin gestand der 41-Jährige, was eh schon klar schien: Er war bewusst ohne Fahrerlaubnis unterwegs gewesen. Doch weitere Informationen gab der Mann nicht mehr preis. Deshalb bleibt vorerst offen, wie oft und wie lange er bereits mit seinem Wagen auf öffentlichen Straßen ohne Führerschein unterwegs gewesen ist. Die Polizei versucht dies nun herauszufinden.

Gegen den illegalen Autofahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Zusätzlich wurde dem Hildener sowohl die Weiterfahrt mit seinem Opel Vectra als auch mit jedem weiteren führerscheinpflichtigen Fahrzeug ausdrücklich untersagt.

Ähnlich kurios war der Fall eines anderen Autofahrers aus Mettmann, der im April deutlich zu schnell unterwegs gewesen war. Seine Ausrede: Er musste so schnell fahren, weil sein Navi-Akku fast leer war. Eine ebenfalls interessante Ausrede fand eine 19-jährige Fahranfängerin im Sauerland, die kurz nach der Aushändigung ihres Führerscheins mit 170 km/h durch eine 100er-Zone gerast war. (os mit ots)

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