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Feiertag in den Niederlanden: Venlo warnt NRW-Touristen vor langen Wartezeiten

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Die Einkaufstraßen von Venlo (Niederlande) waren nach den Corona-Lockerungen am 28. April gut besucht.
Seit den Corona-Lockerungen Ende April besuchen viele Deutsche Tagestouristen die niederländische Grenzstadt Venlo. © IMAGO/Reichwein

An Christi Himmelfahrt sind die Geschäfte in den Niederlanden geöffnet. Für viele Besucher aus Deutschland ein Anlass für einen Tagestrip – doch die Stadt warnt.

Venlo – Die Stadt Venlo warnt Einkaufstouristen aus Nordrhein-Westfalen vor möglicherweise langen Wartezeiten am Himmelfahrtstag. „Besucher gehen das Risiko ein, dass sie stundenlang im Stau stehen und das Zentrum nie erreichen“, sagte ein Sprecher von Bürgermeister Antoin Scholten am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Venlo: Parkhäuser könnten an Christi Himmelfahrt geschlossen werden

„Wenn wir sehen, dass es zu voll wird, werden wir die Parkhäuser schließen“, kündigte er an. Man dürfe nie vergessen, dass die Corona-Pandemie noch andauere und die Inzidenz in der Region Venlo hoch sei. Am ersten Wochenende nach den Lockdown-Lockerungen hatte Venlo die Innenstadt kurzzeitig sogar abgesperrt.

Am 1. Mai hatten zahlreiche Deutsche niederländische Grenzstädte wie Enschede und Venlo besucht, was teilweise Unmut erzeugt hatte. So hatte auch ein NRW-Minister eine deutliche Warnung ausgesprochen. Auch an Christi Himmelfahrt haben die Geschäfte in den Niederlanden geöffnet, was immer viele Ausflügler aus NRW anzieht.

Corona-Lockerungen in Venlo: Begrenzte Kundenzahl in Geschäften und Reservierungen für Außengastro

Zurzeit gelte in Venlo aber wie im Rest der Niederlande die Regel, dass jeweils nur eine bestimmte Zahl von Kunden ins Geschäft dürfe, sagte der Sprecher. Einen Tisch in der Außengastronomie müsse man vorab reservieren. „Wir gehen davon aus, dass sich alle Besucher vernünftig verhalten und die bestehenden Regeln beachten“, sagte er. Venlo bleibe eine gastfreundliche Stadt, aber gleichzeitig müsse natürlich die Sicherheit aller gewährleistet werden. (dpa/lnw)

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