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Tetanus und Hepatitis A: RKI gibt Impfempfehlung für Menschen in Flutgebieten

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Aufräumarbeiten im Ahrtal
Im kleinen Ort Schuld im Ahrtal laufen die Auräumungsarbeiten auf Hochtouren. Helfer bauen ein Duschzelt für die Anwohner auf. (Bild vom 18. Juli) © Thomas Frey/dpa

Für Menschen in Hochwassergebieten steigt das Risiko für eine Erkrankung mit Tetanus oder Hepatitis A. Auch Helfer müssen vorsichtig sein.

Berlin – Betroffene und Helfer in den Gebieten der Flutkatastrophe sollten laut Robert Koch-Institut (RKI) prüfen, ob sie gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Hepatitis A geimpft sind. In den Regionen steige das Risiko für diese Erkrankungen, twitterte die Gesundheitsbehörde.

RKI: Menschen in Flutgebieten sollen prüfen, ob sie gegen Tetanus und Hepatitis A geimpft sind

Als Gründe wurden die Verletzungsgefahr bei den Aufräumarbeiten und der mögliche Kontakt mit Abwasser genannt. Denn durch die Flut gelangten auch zahlreiche Schadstoffe in die Gewässer. Immer wieder waren Ölschlieren auf dem Wasser zu sehen. Die Entsorgung des ölverschmutzten Wassers sorgt jedoch für große Probleme.

Übrigens sollten sich Menschen in Flutgebieten auch gegen das Coronavirus impfen lassen, appellierte das RKI. „Wichtig bei Notfallimpfungen: Sie können zeitgleich zu einer Covid-19-Impfung andere Impfungen erhalten“, hieß es. (nb mit dpa)

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