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Nach Hochwasser: Kriminelle stehlen Kaffeekasse aus Arztpraxis in Engelskirchen

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Wassermassen fließen eine Straßev hinunter.
In mehreren NRW-Städten nutzen Kriminelle die Katastrophe aus (Symbolbild). © Marius Schwarz/Imago

Kriminelle nutzen die verheerenden Zustände nach dem Hochwasser in NRW aus. In Engelskirchen und Gevelsberg machten Täter Beute.

Engelskirchen/Gevelsberg – Als hätte das verheerende Hochwasser nicht schon genug Leid und Zerstörung mit sich gebracht, sind jetzt auch vermehrt Kriminelle unterwegs, die die schlimme Situation in NRW ausnutzen. In Engelskirchen bedienten sich Unbekannte in einer Arztpraxis. In Gevelsberg wurde ein Hotel ausgeräumt. An vielen Gebäuden stehen derzeit die Türen offen.

Unbekannte sind in Engelskirchen im Oberbergischen Kreis in die Räume einer Arztpraxis im Hochwassergebiet eingedrungen und haben einen zweistelligen Geldbetrag aus der Kaffeekasse gestohlen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ist das Haus der Praxis durch Flutschäden offen zugänglich. Die Diebe nahmen demnach außerdem noch ein Tablet und weiße Turnschuhe mit. Zurück ließen sie offenbar einen Rucksack und ein Paar dunkle Turnschuhe. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Hochwasser NRW: Täter räumen Hotel in Gevelsberg leer

In Gevelsberg im Ennepe-Ruhr-Kreis sind Täter in ein vom Hochwasser geschädigtes Hotel eingebrochen. Die Täter durchsuchten in der Nacht zu Montag das Gebäude und entwendeten vor allem kleine Elektrogeräte wie Fernseher und Lautsprecher, teilte die Polizei am Dienstag mit. Wie viel die Einbrecher stahlen, stand zunächst nicht fest, auch Hinweise auf die Täter gab es noch nicht. Die Feuerwehr musste zuvor nach einem schweren Wasserschaden die Hoteltür gewaltsam öffnen, um in die Keller zu gelangen.

In der Stadt Altena haben Diebe nun zugeschlagen und einen Transporter mit zwölf Fahrrädern, einem Tretroller und Stühlen vollgeladen, die sie dort einfach mitgenommen hatten. Betrüger bringen Menschen nach dem Hochwasser in NRW um ihr Geld. Die Polizei in Köln und Bonn berichtet von gefälschten Shops und Spendenaufrufen. (dpa/lnw)

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